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Nov
08

Sauberes Wasser leicht gemacht

Oberkirch bekommt sein Trinkwasser aus Brunnen deren Einzugsbereich überwiegend in intensiv landwirtschaftlich genutzem Gebiet liegen.

Das Resultat ist, dass so viel Nitrat im Wasser ist, dass es für Säuglinge nicht geeignet ist und das der DMS-Grenzwert um das 25fache überschritten wird. Dies ist bereits seit langem bekannt und was tut Oberkirch dagegen? Beten! Man hofft, dass das Umweltbundesamt erklärt das DMS gar nicht so giftig ist und Säuglinge – Säuglinge kommen zum Trinken sowieso noch nicht an den Wasserhahn.

Problem geklärt. Jetzt noch möglichst wenig Information an die Öffentlichkeit und weiter zum nächsten Problem.

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3 Responses to “Sauberes Wasser leicht gemacht”


  1. 1 Anton
    5. Januar 2009 um 22:11

    Lieber hans-jürgen kiefer, zuerst danke für Ihren Mut und Ihre Arbeit hier mitzudiskutieren.
    Ich habe jedoch Probleme damit zu verstehen, daß Sie kontrollieren und wachsam sind und sich
    gleichzeitig auf die wohl letzte Messung am 23. September 2008 beziehen. Wir haben jetzt
    Januar 2009 , wachsam ??? Gott hilf uns, daß sich in dieser langen Zeit nichts negativ verändert hat, ich bin nicht so richtig beruhigt, es fehlen ja nur 37 milligramm .

  2. 2 hans-jürgen kiefer
    5. Januar 2009 um 20:53

    liebe vordertälerin,lieber anonymer,
    kann das sein,dass sie nur das negative hören und lesen wollen,und alles andere deshalb ausblenden oder ignorieren.
    ich bin im aufsichtsrat der stadtwerke.
    glauben sie denn im ernst ,dass einer von uns oder der leiter der swo,der bevölkerung
    wasser liefern würde,wenn gefahr für leib und leben bestehen würde.bitte haben Sie auch ein bischen vertrauen.
    nun zu den fakten: DMS hat trotz seiner ungefährlichkeit im trinkwasser nichts zu suchen,da haben Sie recht. wir werden kontrollieren und wachsam sein. im moment noch liegen die werte
    wesentlich unter den vom umweltbundesamt gesundheitlich relevanten maßnahmewert.(2 zu 10)
    was die nitratbelastung anbetrifft so weiß ich nicht wo Ihre horrorzahlen herkommen,
    die trinwasserverordnung sagt: grenzwert für nitrat 50 milligramm pro liter für die risikogruppe der säuglinge.der höchste wert in oberkirch war 13mg/l (gemessen am 23,09.2008.)
    ich hoffe ich konnte Sie etwas beruhigen.

  3. 3 Vordertälerin
    14. Dezember 2008 um 14:09

    Warum bitte brauchen wir einen engagierten Arzt aus Bad Peterstal um über die Probleme mit unserem Wasser zu diskutieren. Ist wirklich die Presse schuld daran, dass wir Stoffe im Wasser haben von denen niemand sagen kann, ob und wie gefährlich sind. Manche die eine Familie zu versorgen haben werden bei diesen Themen hellhörig. Wir finden Gift im Spielzeug, im Obst und immer sagt man uns es sei nicht so schlimm.
    Mir wäre wohler wenn unsere Verwaltung sich nicht nur über die Presse aufregt weil diese berichtet sondern etwas unternimm um uns verunsicherte Verbraucher zu informieren. Was wird denn wenn noch mehr von diesem oder anderen Stoffen in unserem Wasser auftaucht.
    Hier vermisse ich auch Aktivität bei den anderen Parteien in Oberkirch. Wo ist denn die Opposition?


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