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Nov
08

Stächele lebt!

Gute Nachricht für alle Fans des Oberkirchers EX-Bürgermeisters und jetzigem Finanzministers er lebt. Nachdem auch in der größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg nichts von unserem Finanzminister zu sehen oder zu hören war musste man sich schon beinahe Sorgen machen. Aber es kann Entwarnung gegeben werden: Er lebt und opfert seine ganze Schaffenskraft auf um im wirtschaftlich stärksten Bundesland die Krise zu bekämpfen.

Die Landesbank hat Milliarden verloren und braucht noch mehr Milliarden Bürgschaften, die Autofirmen stoppen die Produktion und die Zulieferer verlieren jeden Tag Aufträge. Was macht Stächele? Er feiert mit dem CDU-Verband Zusenhofen 60jähriges Jubiläum. Zusenhofen – für Alle die es nicht wissen, dass ist ein kleiner Teilort unserer kleinen Großen Kreisstadt. Große Politik nennt man das. Zusätzlich besucht er dann einen kleinen mittelständischen Betrieb um sich mit der Belegschaft in der Kantine zu unterhalten. Was werden die ihm wohl gesagt haben?

Egal, es wird nicht mehr lange dauern und wir werden große Taten und Worte sehen und hören. Stächele wird mit seinen guten Kontakten zur Weinwirtschaft (dem jungen weiblichen Teil davon), zur Politik (Zusenhofen nicht Berlin oder Brüssel) und zur Wirtschaft (kleine Mittelständler nicht Daimler, Bosch, SAP) unserer Ländle retten und wieder ganz nach vorne bringen.

Alles wird gut werden

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15 Responses to “Stächele lebt!”


  1. 1 Walter
    3. Mai 2009 um 18:40

    Anfangs habe ich den Artikel für überzogen und die Angriffe auf Herrn Stächele für parteipolitisch motiviert gehalten. Inzwischen sehe ich das aber anders. Wer die Berichte über ihn in der ARZ und in anderen Medien mitverfolgt muss leider zu dem Schluß kommen, dass die meisten Kommentare den Nagel auf den Kopf treffen. Vielleicht war es früher in Ordnung wenn in einer Landesregierung auch Platz für einen Minister wie Herr Stächele war. In Zeiten, in denen Millionen Menschen täglich fürchten müssen ihre Existenz zu verlieren ist so etwas einfach nicht mehr tragbar. Weinfeste, Spatenstiche und Festessen mit Wichtigtuern mögen notwendig sein. Dafür einen Finanzminister zu bezahlen ist es nicht.

  2. 2 kleines Licht
    28. April 2009 um 18:36

    Es ist kaum zu glauben: Die Krise wird jeden Tag schlimmer und speziell BW wird eine finstere Zeit vorhergesagt. Was macht Willi? Wahlkampf, und den auch noch auf kommunaler Ebene. Handwerkertag in Oberkirch und wer muss noch schnell einem Ortsvorsteher zu ein paar Extrastimmen verhelfen? Natürlich der Herr Minister.
    Wie lange kann sich unser Land das noch leisten? Das ist so peinlich und provinziell das es schon weh tut. In allen Firmen, Banken und Regierungen auf dieser Welt sitzen die Fachleute und überlegen sich, was man noch tun kann um Arbeitsplätze zu retten und die Gelder zu sichern und wir leisten uns einen Minister, der nicht nur nichts tut und sagt sondern schon fast demonstrativ sein entspanntes Leben weiterführt.
    Das war in guten Zeiten unter dem Niveau unseres Landes und seiner Partei, jetzt ist das gefährlich. Wir brauchen die besten Männer an der Spitze und nicht die leutseligsten. Mit Weinfestbesuchen und Orden verleihen alleine ist es nicht mehr getan.

  3. 3 Trudi
    8. Februar 2009 um 18:48

    Wäre es nicht schön, wir hätten statt Stächele im Finanzministerium Glos im Wirtschaftsministerium. Beide haben keine Lust auf Ihren Job, beiden sagen selbst Freunde nicht allzu viel Fachwissen oder Engagement nach, beide sind wohl eher Quotenmänner,…..
    Der Unterschied ist Glos sieht es endlich ein und bietet seinen Rücktritt an. Damit wären wir hier im Ländle auch schon weiter.

  4. 4 Demokratin
    25. Januar 2009 um 12:52

    Das Problem ist doch nicht die Person Stächele. Herr Stächele macht aus seinen Fehlern keinen Hehl. Alle Welt kennt seine Stärken und Schwächen. Das Problem ist doch, dass wir in einem System leben, in dem solche Fähigkeiten ausreichen um eine derartige Karriere zu machen. Würden sich die Bürger mehr um die Arbeit ihrer Politiker kümmern und daraus auch Konsequenzen ziehen wäre so etwas gar nicht möglich.
    Wenn Parteien sich ihrer Mehrheit sicher sind, dann richten sich die Politiker in diesem System bequem ein und verteilen die Pfründe. Selbst das nachlassende Interesse für die Politik und die Politiker hat ja keine Folgen für die etablierten Parteien. Sie verlieren dadurch weder Geld noch Macht.
    Besserung wird erst dann eintreten, wenn die Bürger ihre Kontrollfunktion wahrnehmen und Entscheidungen hinterfragen und sich selbst in die Prozesse einbringen. Also im Europawahlkampf hin zur CDU und fragen warum Stächele auf seiner Position sitzt und/oder die CDU nicht wählen. Das Einzige was Parteien weh tut und zum Nachdenken bringt ist der Verlust von Stimmen!

  5. 5 Dornröschens Stachel
    25. Januar 2009 um 12:10

    Ich habe soeben beim Lesen des Guller ein tiefes Mitleid mit dem Mitbloger Herrn Armbruster empfunden. Schon gelesen? Wenn nein hier für die Bloger:

    Kompetenz

    Diese Woche hat der aus der Ortenau in die Landesregierung entsandte Finanzminister den Spitzen der hiesigen Wirtschaft die Wirtschaftskrise erklärt. Nein, um fair zu bleiben: Zunächst hat Willi Stächele die bei der WRO versammelte Business-Prominenz um Hilfe gebeten, um Information, Rat und Austausch. Und anschließend hat er die Wirtschaftskrise erklärt. Das war schon toll, Krisenmanagement aus erster Hand. Nicht ohne schmückende Bescheidenheit(„Ich weiß auch nicht genau, wie es weitergeht….“) gelang es ihm, breitflächig Kompetenz auszustrahlen. In seinen stärksten Szenen schaffte es der Minister, wohlklingende Antworten auf Fragen zu geben, von denen er erkennbar nicht die geringste Ahnung hat. Respekt.

    Folgen für den kritischen Geschäftsführer von Stadtanzeiger und Guller? Vermutlich wieder Mal ein Anruf des Ministers bei Herrn Obleser, dem Inhaber, diesen Mann aus seinem Amt zu entfernen.

    Dabei wäre es doch besser, den Duzfreund Öttinger um ein anderes Amt zu bitten und Stratthaus zurückzuholen.

  6. 6 Kleines Licht
    20. Januar 2009 um 19:06

    Ach Dornröschen,
    zerstören Sie doch nicht unsere und vor allem Armbrusters Hoffnungen. Wenn W.S. keine große soziale und menschliche Kompetenz hat was bleibt denn dann? In Arbeitsdingen wird zumindest auch nichts davon berichtet, dass er besondere Fähigkeiten haben würde.
    Da stellen sich doch zwei Fragen: Wie kann es ein Politiker zu einer solchen Karriere bringen, wenn ihm doch beinahe Jeder alle Fähigkeiten abspricht? Wie kann es sein, dass trotzdem die Meisten der Meinung sind unter ihm war vieles besser hier im Ort?
    Zur ersten Frage: Das kann wohl nur funktionieren wenn Parteien über lange Zeit alleine regieren (die FDP zählen wir mal einfach zur CDU dazu, wenn ein Ministerposten dabei rausschaut reiht die sich still ein). Zur zweiten Frage: Entweder war früher alles besser, oder heute ist es wirklich schlecht. Mir gefallen beide Optionen nicht.

  7. 7 Dornröschen
    20. Januar 2009 um 18:18

    Schön daß es Leute wie Herrn Armbruster gibt, die grundsätzlich an das Gute und Edle im Menschen Stächele glauben. Das muß man akzeptieren. Daß die Verwaltung unter
    W. Stächele wesentlich besser geführt war ist richtig. An seinem Führungsstil gab es jedoch vieles zu bemängeln, ich weiß daß aus eigener, leidvoller Erfahrung. Ein Chef mit großer sozialer und menschlicher Kompetenz war er wirklich nicht.

    Ist das sogenannte Hin und Her mit der Mediathek nicht das subjektive Empfinden einzelner? Es mag sein, daß einiges nach außen nicht schlüssig wirkt aber UNANSTÄNDIG? Das ist bestimmt übertrieben. Unanständig ist etwas ganz anderes.

  8. 8 armbruster
    20. Januar 2009 um 16:35

    Jetzt geht es wieder los mit dem Treiben gegen Herrn Stächele. Ich bin sicher, dass er neben seinen Besuchen in seinem Wahlkreis auch eine sehr erfolgreiche und engagierte Finanzpolitik macht.
    Zugegeben, für den Aussenstehenden sind seine Erfolge auf diesem Gebiet nicht leicht zu erkennen. Trotzdem gibt es genug Oberkircher, die angesichts des jetzigen Personals in Partei und Verwaltung mit Wehmut an die Zeiten von Herrn Stächele erinnern.
    Die Dinge, die jetzt zum Teil an die Öffentlichkeit kommen (das hin und her mit der Mediathek zum Beispiel), die wären damals erfolgreich und mit Anstand über die Bühne gegangen.

  9. 9 Dornröschen
    20. Januar 2009 um 15:19

    Liebe Reni Tent!

    Als Dornröschen habe ich Erfahrung, wenn man aus tiefem Schlaf erwacht. Stächele ist wieder da, er ist erwacht! Nicht in seiner Aufgabe als Finanzminister, dies macht der MP Öttinger selbst. Aber zum Auftakt des Wahljahres 2009 pflegt Herr Stächele seinen Wahlkreis in vorbildlicher Weise. Kaum ein Tag in der ARZ oder Kehler Zeitung ohne unseren Willi. Da schaut er sich in Neumühl bei einem „kurzfristig anberaumten Informationsbesuch“ den neugestalteten Dorfbrunnen an, er empfängt Frau Streile in seinem Büro, um ihr ihr eigenes Bild zu zeigen, da ist er bei Köhler in Oberkirch und bringt zwar kein Geld aber verspricht Aufträge aus Bulgarien mitzubringen, dann trifft er die Kehler Unternehmer um mit ihnen die wirtschaftliche Lage zu erörtern etc. Das sind alles Schritte, die Landesbank vor dem drohenden Ruin zu bewahren. Also ist seine Funktion „Wahlkreispfleger und CDU-Wahlkämpfer“! Das muß dem Steuerzahler doch 280 000 Euro im Jahr wert sein! Und keine Bange – das mit den Finanzen macht ja der Stuttgarter Chef!

  10. 10 Reni Tent
    29. Dezember 2008 um 13:29

    Bitte, bitte! Erfüllt mir einen verspäteten Weihnachtswunsch und gebt mir ein Zeichen, daß der Finanzminister von Baden-Württemberg noch lebt. Irgend ein wenn auch noch so kleines Lichtlein…..Ich kann schon nachts nicht mehr schlafen, also bitte, bitte erlöst mich.

  11. 11 Reni Tent
    19. Dezember 2008 um 10:56

    Hallo Schorsch!

    Was Willi Stächele als Bürgermeister angeht hast Du völlig recht! Zu seinen Zeiten war die Verwaltung straff geführt und jeder Mitarbeiter wußte wo er dran ist. Heute unter dem lieben Matthias Braun, der allen recht gibt, herrscht Chaos und Unzufriedenheit. Wer sagts ihm, wer hilft ihm?

    • 12 oberkirch
      19. Dezember 2008 um 12:10

      Hallo Reni Tent,

      die Beobachtung mit dem Chaos und er Unzufriedenheit hört man inzwischen öfters und nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand. Sagen muss man „ihm“ es sicher nicht. Die Frage, wer ihm hilft ist da die Spannendere.

  12. 13 Schorsch
    15. Dezember 2008 um 17:27

    Hallo Reni Tent,

    ich glaube Du liegst mit Armbruster falsch. Klar, auch bei uns am Stammtisch lacht man über Stächele und nimmt ihn nicht ganz ernst. Wenn es aber darauf ankommt, stehen die alle wie ein Mann hinter Ihrem CDU-Mann.

    Da hört man doch auch öfters mal, wie viel besser die Verwaltung doch früher in Schuss war und wie toll er sich für die Landwirte und Winzer eingesetzt hat. Außerdem ist er sehr offen und geht auf alle Leute zu und kann die Menschen ansprechen. Mangelnde Qualifikation für seinen Job ist dabei kein Hindernis (viele Amis fanden auch ihren Bush prima).

    Und das Stächele in der Landesregierung die Chance auf Fördergelder und Zuschüsse nicht verringert dürfte auch klar sein.

  13. 14. Dezember 2008 um 13:13

    Bei dem Kommentar von Armbruster ist man fast geneigt von einem Stächele-Kritiker auszugehen, der durch die Methode einer totalen Lobeselegie eigentlich das Gegenteil meint. Falls er aber wirklich meint was er schreibt sollte er konkret werden. Was hat er geleistet? – bitte konkret! Warum müssen wir froh sein, ihn in unserer Stadt zu haben? Wenn Stächele der beste Politiker ist den wir haben, wer sind die schlechteren? und wieviele Oberkircher glaubt Herr „Armbruster“ wissen, was sie an diesem Mann haben?

    Ist eines nicht auffällig? Herr Öttinger hat ihn in seinem eigentlichen Amt des Finanzministers völlig aus dem Verkehr gezogen! Selbst vielen CDU-Getreuen ist diese Situation nur noch peinlich. Das kommt halt davon, wenn man aus übertriebener Loyalität jeden Job annimmt, der einem angeboten wird ohne selbstkritisch zu hinterfragen, ob man sich dafür eignet.

  14. 15 Armbruster
    13. Dezember 2008 um 18:51

    Ich finde diesen Artikel eine Unverschämtheit. Willi Stächele hat viel für Oberkirch, die Ortenau und unser Land geleistet. Sie verunglimpfen diesen verdienten Politker genauso wie es auch die Presse immer tut.Wir sollten froh sein solche Politiker in unserer Stadt zu haben. So lange ich zurückdenken kann ist Herr Stächele der mit Abstand beste Politiker in Oberkirch gewesen.Hetzen Sie ruhig weiter, die Oberkircher wissen was sie an diesem Mann haben.


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