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Dez
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Ein Sperrvermerk zum Lachen (Gastartikel)

Ist es nicht wirklich weitsichtig und großzügig von unserer CDU-Fraktion bereits so früh sämtlichen Rednern der Fastnacht eine so wunderbare Vorlage zu liefern?

Also entweder bekommen wir eine Mediathek ohne Einrichtung (das wird eine lustige Eröffnung), oder der Sperrvermerk wird so oder so wieder aufgehoben egal, ob Geld da sein wird oder nicht (dies wäre dann aber ein wahrlich merkwürdiger Sperrvermerk).

War das einfach nur ein peinlicher Fehler? Ging das etwas im Trubel unter? Nein! Es gab Vorberatungen, Vor-Vorberatungen, langfristige Planungen, Warnungen aus der Verwaltung, vom OB und Gegenstimmen aller nicht CDUler.  Es geht halt nichts über ein gesundes Mass an Selbstüberschätzung und Unbelehrbarkeit.

Ich hoffe, dass nicht nur die ARZ und die Fasnachtsredner  diese peinliche Aktion nicht so schnell vergessen, sondern dass auch die Opposition sich des Themas noch einmal annimmt. Ansonsten freue ich mich jetzt schon auf die Fasnacht.

W.K.

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9 Responses to “Ein Sperrvermerk zum Lachen (Gastartikel)”


  1. 1 Mediathekfan
    27. Mai 2009 um 10:12

    Den peinlichen, weil nutzlosen Sperrvermerk über die Möblierung der Mediathek will die CDU über die Wahl hinweg totschweigen. Gut – peinliche Eigentore erzählt man ja nicht selbst der Wahlbevölkerung. Aber jetzt wird es ernst: Wie man aus vertraulichen Quellen hört will die CDU am 15. Juni im Gemeinderat den Antrag stellen den Sperrvermerk aufzuheben.

    Diese Rücknahme einer wirkungslosen Maßnahme – monetär ist ja überhaupt nichts passiert – sollten die Wähler entsprechend quittieren. Schaun mr mal!

  2. 2 In Sider
    2. Januar 2009 um 23:48

    Also Anton mag ja Recht haben, aber wenn man die Stellungnahme der CDU richtig versteht (siehe auch den Artikel „neue Pläne zur Mediathek“)dann geht es da um etwas ganz anderes. Da ist nicht von der Inneneinrichtung der Mediathek die Rede sondern von der des Saales.
    Und „andere Nutzungen der Bebauungen klingt für mich auch anders.
    Wohlüberlegend und vorausschauend sieht für mich anders aus.

  3. 3 Anton
    2. Januar 2009 um 22:27

    Man sprach davon, man informierte sich nach bester Möglichkeit, man diskutierte auch, aber keiner so wirklich ernst. Plötzlich ist da ein großes Loch, die Bodenplatte ist betoniert und in der Zeitung steht, wir sind voll im Zeitplan.Und Plötzlich sind viele Bürger betroffen und gegen dieses Projekt. Doch jetzt ist es zu spät, wir müssen uns alle an unsere eigene Nase greifen.
    Aber es ist erst der Beginn des Rohbaus, noch kann viel gestaltet werden, daß nicht nochmal eine solch grauenhafte Sache wie auf dem Marktplatz entsteht, wüfür keiner verantwortlich ist. Zum Beispiel die Inneneinrichtung. Bei Infoveranstaltungen habe ich erhebliche Bedenken bekommen, ob sich die wirklich dafür verantwortlichen Fachkräfte echte Gedanken verbunden mit sicher erheblicher Arbeit bezogen auf dieses wichtige Problem gemacht haben. Abkupfern von bereits gebauten Mediatheken ist doch etwas zu primitiv. Man kann sich den Eindruck nicht verwehren, da ist irgendwie noch der Wurm drin, villeicht sogar zwei. Ich glaube man hat dies erkannt und der Haushaltsperrvermerk für die Innneneinrichtung ist kein Fasentscherz sondern wohlüberlegt und sehr vorausschauend. Es können keine verbindlichen Bestellungen erfolgen, das heißt das Kind ist noch nicht in’s Wasser gefallen. Man sollte uns nun schnell nicht die Inneneinrichtung sondern dieFunktion der Inneneinrichtung vorstellen und erklären, daß wir gewünschten späteren Nutzer uns darüber Gedanken machen können, ob wir uns so verhalten und ob wir uns darin wohlfühlen werden damit wir die Mediathek auch wirklich besuchen und nutzen.
    Ich bin gespannt !

  4. 5 schorsch
    29. Dezember 2008 um 13:11

    Lieber Demokrat,

    jetzt lassen Sie doch mal das Thema mit der Anoynmität. Ich kann nicht erkennen, dass die Blog-Verantwortlichen Ihren echten Namen gelöscht haben und Ihnen ein Pseudonym aufgezwungen haben. So geht es offensichtlich Allen. Der Blog bietet Anonymität an und wer es nutzen will kann es.
    Zum Thema Berufspolitker: Ich kenne nur 2, die man auch so bezeichnen könnte (einer ist der OB). Der Rest der Gemeinderäte und Ortschaftsräte macht den Job ehrenamtlich. Dafür kann man nur höchsten Respekt zollen. Die haben jede Menge Arbeit und werden dafür auch noch überall kritisiert. Wenn da mal Fehler passieren, sollte man das einfach akzeptieren. Wir sind alle nicht perfekt.
    Hier ging es aber um einen Beschluss, der mit Bedacht, nach Dsikussion und mit Gegenstimmen gefällt wurde. Auf ein Versehen kann man sich da wohl kaum rausreden. Bei Zeiten werden wir aber schon noch hören, warum es genau so richtig war und alle Kritiker das nur nicht verstanden haben.

  5. 29. Dezember 2008 um 09:25

    Hallo Demokrat! (Bist Du wirklich einer?)
    Der Begriff Pappnase gefällt mir richtig gut aber jetzt bist Du ja selbst eine. Nun aber ernst:
    Wer so einen Quatsch macht wie die CDU mit der Einrichtung der Mediathek, der sollte sich nur noch Pappnasen aufsetzen, an der Fasent mitmachen, was der höchste CDUler im Stadtrat ja viel besser kann als Kommunalpolitik machen, und sich darauf beschränken Narri-Narro zu rufen. Auch über die Fasent hinaus.

  6. 7 Demokrat
    29. Dezember 2008 um 01:37

    Falsch, Balthasar. Die Leute von diesem Verein sind keineswegs unfähiger als die Pappnasen, die sich hier versammeln. Das Problem besteht eher darin, dass sie die Diskussionen intern, also am Stammtisch führen. Leider ist auch dieses Forum hier ein Stammtisch, der Außenstehende dadurch ausschließt, dass hier mit Decknamen diskutiert wird.

  7. 28. Dezember 2008 um 21:02

    Ja, lieber CDU-Armbruster, da sieht man wie „fähig“ die Leute von diesem Verein sind, besonders die Berufspolitiker. Denen ist ihre Mehrheit in den Kopf gestiegen, Bayern läßt grüßen.

  8. 9 Armbruster
    28. Dezember 2008 um 18:27

    Das ist wirklich zum Lachen. Selbst die eher CDU-freundlichen Stammtische haben sich heute darüber amüsiert. Es ist schon merkwürdig, wenn bei so viel Erfahrung und dem teilweisen Einsatz von Berufspolitkern solche Pannen passieren und an die Öffentlichkeit dringen können. Da wird wohl intern noch Gesprächsbedarf bestehen.


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