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Jetzt geht’s wirklich los! Westerwelles Jünger an die Oberkircher Front! (Gastartikel)

Klasse, eine neue Partei formiert sich in Oberkirch. Das ist grundsätzlich gut denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Alles, was die politische Landschaft in Oberkirch so veränderen kann, dass eine Liste alleine nicht machen kann was sie will ist grundsätzlich zu begrüßen. Aber – nimmt sie den sogenannten Christdemokraten die Stimmen weg oder der sowieso schmächtigen Opposition (Wenn man SPD und FW so bezeichnen kann)? Das ist schwer vorherzusagen. Nach erster positiver Reaktion dann aber die Enttäuschung! Da schaut ein Herr Huber in die Kamera, …………..vermutlich ein echter Stimmenfänger, ein richtiger Mann des Volkes! Dann Sturni, …….nimmt jeden Job, auch den eines bankrotten Clubs. Gut ist Rainer Zimmerer, der würde im Gemeinderat was bringen, müßte dann ……….. aber das wird er dann ja selbst merken. Alle anderen jetzt noch Nobodies, aber das kann ja vielleicht noch werden.

Wer macht mit noch eine Grüne Liste zu gründen? Vom Leimener wird ja außer heißer Luft nichts kommen

Teile des Artikels wurden gelöscht. Wir wollen in diesem Blog keine persönlichen Angriffe.

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31 Responses to “Jetzt geht’s wirklich los! Westerwelles Jünger an die Oberkircher Front! (Gastartikel)”


  1. 1 Teil Ortler
    8. März 2009 um 13:53

    Ist es um die FDP wirklich noch so schlecht bestellt, dass sie keine besseren Kandidaten in Oberkirch auftreten konnte? Zumindest auf die Stimmen seiner Vereinskollegen muss der eine Kernstadtkandidat wohl verzichten.

  2. 2 Lydia
    18. Januar 2009 um 20:15

    Gratuliere der FDP zu Ihrem Wahlsieg in Hessen. Jetzt haben Sie es also geschafft Deutschlands gefährlichsten und charackterlosesten Typen an der Macht zu halten. Jetzt noch die Steuern für die Spitzenverdiener runter und die Welt der FDP ist wieder in Ordnung. Armes Hessen, sowohl Ypsilanti, wie auch Koch und die FDP würden dem Teufel ihre Seele verkaufen wenn nur ein Ministeramt dabei rausspringt.

  3. 3 Balthasar
    15. Januar 2009 um 13:57

    ok.
    Und wie siehts aus mit vote-Buttons für Interesse an Bürgerversammlung?

  4. 4 Balthasar
    15. Januar 2009 um 12:55

    Das fehlt ja gerade noch: 4,5 Mio gegen den angeblichen Bildungsnotstand „unserer Kinder“ zu investieren vorgeben, aber Wähler mit Bildungsabschluß als „Hochgescheite“ verunglimpfen und Neunmalkluge abqualifizieren. Das merke ich mir für den Wahltag, Reni.

    • 5 oberkirch
      15. Januar 2009 um 13:12

      Liebe Leute,
      tut doch mal langsam. Wir teilen aus, dann sollte wir auch einstecken. So lange es nicht persönlich wird, ist das doch alles in Ordnung. Man sollte da nicht immer gleich jedes Wort auf die Goldwaage legen. Das wird sehr schnell albern. Wir können uns wahrlich Schlimmeres vorstellen, als als Hochgescheite titutliert zu werden.

      Man muss es leider immer wieder sagen: ein Blog ist ein anonymes Instrument. Es geht doch nicht darum, wer etwas sagt, sondern was einer sagt. Wir wollen hier nicht die mutigsten Stimmen, sondern gute Kommentare/Artikel und Diskussionen. Wer dazu unter welchem Namen beiträgt ist uns völlig egal. Wir finden es toll, dass Kiefer und Zillgith sich hier unter ihrem Namen äussern, das macht ihre Argumente weder besser noch schlechter.

  5. 6 Reni Tent
    15. Januar 2009 um 10:57

    Lieber Anton!

    Ganz richtig, die Hochgescheiten wissen wie hochgescheit sie sind aber leider anonym! Also hochgescheit aber nicht mutig!

  6. 7 Anton
    15. Januar 2009 um 08:39

    Liebe “ Reni Rotz Frech Tent “ ganz richtig, aber die Hochgescheiten in diesem Block verstehen Kritik, sind nicht gleich beleidigt und sie können glaube ich auch recht sachlich diskutieren.

  7. 8 Schorschle
    15. Januar 2009 um 00:56

    Einverstanden. Wir müssen aber mindestens 100 Besucher auf die Waage bringen, und das auch bei der Bitte um eine Bürgerversammlung dokumentieren können. Webmaster, verrätst Du uns die Zahl der Zugriffe? Und läßt sich hier ein Abstimmungsmaske installieren, mit der man Interessenten an einer Versammlung zählen könnte, vorausgesetzt, sie finden sich bereit zu klicken?

  8. 9 Leimener
    15. Januar 2009 um 00:32

    Das reicht nicht mal aus. Ein Kulturinstitut braucht auch einen, der Programme zielgruppengerecht erarbeitet (vgl. die Goethe-Institute im Ausland). Für „Kinderbücher, CDs, Computer- und Brett-, bzw. Kartenspiele“ wären die 1.000 m2 incl. Versammlungssaal ja überdimensioniert (davon mal abgesehen, dass die Kinder in der Bahnhofstr. besser aufgehoben sind als an der Josef-Geldreich-Str. mit ihrem Schwerverkehr. Evtl. beläßt man besser die Kinderabteilung im Rathaus).

    Wie wäre folgender Vorschlag: Wir bitten die Fraktionsvorsitzenden Braun, Zillgith und Kiefer sowie den OB höflich um eine Bürgerversammlung für einen Termin im Februar, spätestens aber im März? Am besten im Lindensaal, damit finanzieren die Teilnehmer den Veranstaltungsort. Auch sollte die Moderation einem Unabhängigen überlassen bleiben, der sich mit Verwaltung ebensogut auskennt wie mit Kulturarbeit. Ich wüßte da jemanden.

  9. 10 Reni Rotz Frech-Tent
    14. Januar 2009 um 23:39

    Verkehrte Welt – zum Heulen. Da sitzen die Unfähigen und Dummen in der Verwaltung und im Gemeinderat, die Superschlauen hier in diesem Blog aber leider sitzen die Hochgescheiten, Hochgebildeten und Besserwisser anonym in diesem Blog. So wird die Welt nie erfahren, welche Koriphäen und Experten Oberkirch das Heil bringen könnten, wenn sie denn wollten aber – selbst wenn Oberkirch untergehen sollte – sie werden ihre uneinholbare Intelligenz für immer für sich behalten.

  10. 11 Anna Skeptisch
    14. Januar 2009 um 22:47

    Richtig, der Beton ist nur der Anfang: die Folgekosten werden enorm, angefangen von dem rein technischen Unterhalt bis zum Personal Zum Thema Personal braucht man nur einen Blick auf die „abgekupferten“ Mediathek in Bühl werfen: (http://www.buehl.de/DE/home/kulturfreizeit/kfmediathek.php)
    2 Bibliothekarinnen, 2 Bibliotheksassistentinnen, 1 Fachangestellte für Medien und Informationsdienste, 1 Verlagskauffrau, 1 Verwaltungsfachangestellte, 1 Ausbildende, 1/2 Hausmeister und 3 Reinigungskräfte. Alles für 150.000 Euro im Jahr?

  11. 12 Anton
    14. Januar 2009 um 19:00

    Das für und wieder, das warum und weshalb, das sollte und das wird ist ja hochinteressant und
    mit viel Engagement und Nachdenken verbunden, aber es ist leider bezogen auf Oberkirch
    Schnee von gestern. Die Mediathek wird gebaut und sie ist im Bau. Das ist eine Tatsache und
    wir sollten uns doch schnell um das noch Machbare kümmern. Wie zum Beispiel “ kleines Licht “
    empfiehlt – man muß Ideen entwickeln, wie ein solches Gebäude sinnvoll betrieben werden
    kann und was finanziell sinnvoll machbar ist ! Das eilt ! Wie könnte das gehen ?

  12. 13 Balthasar
    14. Januar 2009 um 15:30

    Machen Sie sich nicht zu klein. Sie sind der Kern der Bildungsarbeit, die die Stadt leistet. Die Angriffe richten sich ja nicht gegen die Stadtbibiliothek, sondern gegen die scheinheilige Argumentation derer, die 4,5 Mio für Beton bewilligen, aber keinen cent für die Einrichtung und für zusätzliches Personal. Gegen jene, die Ihre kompetente Arbeit für eine inkompetente Ausgabenpolitik mißbrauchen.

  13. 14 Kleines Licht
    14. Januar 2009 um 09:30

    Hallo Schorschle,
    bewundere Sie dafür, dass Sie sich überhaupt noch trauen sich zu melden. Es sei denn, Sie sind noch schlauer und bissiger als Ihre Frau.

    Aber der Reihe nach (der Reihe Ihrer Frau nach):
    Bibliothek und Bildung war also besonders wichtig in der Zeit vor Gutenberg ? Wenn die ganzen Kämmerer, Fürsten, Kanzler und Direktoren die sich seit 1450 für die Errichtung von Buchsammlungen stark gemacht hätten das doch schon gewusst hätten.

    Der Ansatz mit Büchern/Medien pro Einwohner ist bildungsfern. Da hat Ihre Frau recht. Nur weil mehr Medien irgendwo stehen sind die Leute nicht schlauer. Darum geht es ja aber auch nicht. Wenn man Städte und deren Bibliotheken vergleichen will braucht man ein Maß. Ein gutes Maß ist dabei sicherlich, wie viele Medien pro Einwohner vorgehalten werden. Das sagen zwar nur die Bibliothekare und was verstehen die schon davon?

    Wer Däniken liest wird dümmer, es sei denn er liest es zur Zerstreuung. Wieder ein wunderbares Argument. Vielleicht können wir Vorschriften erlassen, dass bestimmte Bücher zu Bildungszwecken nicht gelesen werden dürfen. Andere hingegen nicht zur Zerstreuung. Ich hätte schon eine Idee wer die Kontrolle übernehmen könnte, Sie auch Schorschle?

    Wem Vorlesen am Herzen liegt, der soll das Geld der Grimmelshausen-Buchhandlung geben damit die damit einen Bücherbus und eine Leihbibliothek betreibt. Super Idee, wir privatisieren das Ganze. Wir geben es in der Hand einer der Buchhandlungen bei der wie eine ganz schlaue Frau einmal festgestellt hat: „Die Massentitel liegen aus wirtschaftlichen Erwägungen am Kassentisch, die maßgeblichen Titel müssen meist bestellt werden“.

    Es ist nicht wahr das die Mediathek etwas mit Zukunft, Jugend und Bildung zu tun hat. Ist das so? Man hört zumindest wenig davon, wie die Bildungschancen unserer Kinder immer gerade da besonders schlecht werden, wo leichtfertige Menschen Geld in Bücher und Medien für Kinder investieren. Was uns die Zukunft wirklich bringt, weiß Niemand (ja, vielleicht mit einer Ausnahme :-)). Welche Medien in 10 Jahren relevant sein werden kann man heute nicht absehen. Was aber sicher ist, dass es solche Medien geben wird.

    Das Ganze sei ein Projekt für das dritte Bildungsalter. Wenn das so ist, dann bringen also all die Kinder, die jeden Samstag die Bibliothek stürmen die Bücher alle Ihren Großeltern? All die Kinderbücher, CDs, Computer- und Brett-, bzw. Kartenspiele alles nur damit Oma und Opa beschäftigt werden können? Wäre das nicht eine tolle Sache in Zeiten in denen die Gesellschaft immer älter werden?.

    Lassen wir´s. Man kann sicherlich über das Dimensionen der Mediathek streiten, über die Art wie mit einem solchen Projekt umgegangen und wie es vorbereitet wird. Was man nicht tut sollte ist jetzt noch mal darüber zu streiten, ob die Erde nicht doch flach ist. Was man statt dessen vielleicht mal tun sollte ist, Ideen zu entwickeln, wie ein solches Gebäude sinnvoll betrieben werden kann (ja, auch ich finde das hätte der OB schon machen müssen bevor er das Ding bauen liess).

    Ich hoffe lieber Schorschle, Sie müssen das jetzt nicht ausbaden.

  14. 15 Schlaflos wegen der Mediathek
    14. Januar 2009 um 05:13

    Boah … da hats uns aber jemand mal richtig gegeben …

    Ich tät mal sagen: 20 Liegestützen für den Rudolf Hans (für seine falsche Theatralik) und 40 für den Melchior (für sein schlechtes Englisch). Aber halt, wenn der OB Wind bekommt von der Strafaktion, lässt der zur Durchführung noch eigens eine städtische Muckibude im Lindengärtle planen (die allemal besser angenommen würde als eine Bücherei, und dem Ziegler seine Unterstützung wäre dafür auch noch zu gewinnen).

    Stimmt schon, die offizielle Argumentation in Oberkirch hat Latrinen-Niveau, der Vergleich mit Clochemerle bringt es auf den Punkt. Eigentlich unfassbar das Ganze. Es geht allein ums Bauen, egal was, und um sonst gar nix. Kein Wunder, dass ich da nicht schlafen kann.

  15. 16 Schorschles Frau (unplugged)
    14. Januar 2009 um 02:40

    @Melchior:

    Also wenn ich diese Marketingsprüche schon lese … aber ok, lass ich mich mal drauf ein: Bibliotheken haben ein unschätzbaren Dienst geleistet in der Bildung, insbesondere in der Zeit vor Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, als es noch Handschriften zu archivieren galt.

    Heute gibt es weit mehr Drucksachen und Medien (auch Internetinhalte), als der Bildung dienlich sind. Bildungsforscher berechnen, dass eine Friseurmeisterin, die a) ihr Handwerk, b) ihr Berufsrecht und das kaufmännische Rüstzeug, und c) auch noch den Kundengesprächsstoff (den Klatsch) beherrscht, so viele Datensätze im Kopf hat, wie Melanchthon , ein Spitzen-Gebildeter zu seiner Zeit (jetzt muss Melchior schon in die wikipedia schauen, um herauszufinden, wer Melanchthon war).

    Worum es geht: Schon der Ansatz nach Anzahl der Medieneinheiten pro Einwohner ist völlig bildungsfern. Wer Erich Däniken liest, wird nicht schlauer, sondern dümmer. Es sei denn, er tut dies zur Zerstreuung, bitte sehr, das hat aber mit Bildung nichts zu tun.

    Der weitere Ansatz nach Quadratmetern pro tausend Medieneinheiten ist noch dümmer. Denn gute Bibliotheken haben ein professionell geführtes Magazin, und keinen ausufernden Freihandbereich. Auch kann man für jeden Quadratmeter Neubaufläche, der – konservativ geschätzt – etwa 3.000 € kostet – entweder 150 populäre, oder 75 hochkarätige Titel (vulgo: Medieneinheiten) anschaffen, und die Bibliothekarin dazu bezahlen.

    Das setzt voraus, dass man etwas von den zu beschaffenden Medien versteht. Wenn man das tut, dann weiß man, dass eine gute Bibliothek von der Auswahl der bereitgestellten Titel, dem Kanon, lebt, und nicht von der Masse. Ich zweifle, dass auch nur einer im Gemeinderat hier wirklich mitreden kann (autsch, das tat weh, mir aber auch).

    Durch die zunehmende Vielfalt des Medienangebotes wird es immer schwieriger, Bildungsinhalte in Schwerpunkten und strukturiert zu vermitteln. In einer kommerziell geführten Buchhandlung wird das sichtbar: Die Massentitel liegen aus wirtschaftlichen Erwägungen am Kassentisch, die maßgeblichen Titel müssen meist bestellt werden.

    Wem das Vorlesen vor unseren Kindern am Herzen liegt, der müßte ganz anders vorgehen. Die Grimmelshausen-Buchhandlung, eine begrüßenswerte, aber längst nicht ausreichende Institution, könnte mit einem Hunderstel der Baukosten als jährliche Subvention nicht nur eine Leihbibliothek für Kinder- und Jugendliteratur einrichten, sondern auch noch mit einem Bücherbus über Land fahren.

    Es ist einfach nicht wahr, dass die Mediathek etwas mit Zukunft und Jugend zu tun hat, wie der OB dem Ziegler-Hans-Jürgen bei der Bürger-Preisverleihung entgegengehalten hat. Die Mediathek ist eine Einrichtung für das dritte Bildungsalter, passend zu den Bedürfnissen des Altenzentrums. Nur hätte man das auch auf 300 m2 hinbekommen.

    Schön, dass man jetzt auch in der Landeshauptstadt Notiz genommen hat von Oberkirch, das immer mehr an Clochemerle erinnert (Melchior, den Begriff „Clochemerle“ musste halt wieder googeln):

    http://www.baden-online.de/news/kommentar.php?db=news_lokales&table=artikel_arz&id=16145&page_id=71

    Die ökonomischen Ausführungen unseres OB beim Neujahrsempfang waren dermaßen daneben, dass es jedem Volkswirt die Schuhe ausgezogen hat. Aber er hat ja einen Gemeinderat, der Erich Däniken oder (den amüsierhalber gar nicht zu verachtenden!) Hape Kerkeling für Bildungsautoren hält.

  16. 17 Melchior
    14. Januar 2009 um 00:50

    Zu Schorschle: Rechenschieber ja oder nein?

    Fly with the eagle or scratch with the chicken!

  17. 18 Rudolf Hans Zillgith
    12. Januar 2009 um 12:25

    Hallo Schorschle!
    Des isch Mr ä weng zviel und e weng z’üwerzwerch! Si hän rächd! Gämmer uffenonder zue, ruefe Si mich doch eifach o!

  18. 19 schorsch (ohne Frau)
    12. Januar 2009 um 09:11

    Liebe Frau Schorschle,

    wenn Herr Braun und Herr Wolf so viel von Finanzen verstehen, dann fragen Sie sie doch mal warum sie bei solch großen Bedenken gegen die Mediathek nur, bzw. gerade die Innenausstattung mit einem Sperrvermerk belegt haben. Ein Sperrvermerk, der nach Ansicht der Verwaltung, des OBs und den anderen Gemeinderatsmitgliedern nicht besonders sinnvoll zu sein scheint (und die verstehen auch was von Finanzen).
    Ansonsten tut es einem Blog gut, wenn nicht alle Teilnehmer übertrieben empfindlich sind. So etwas lebt auch von spitzen Formulierungen. Ihr Mann teilt auch ganz schön aus, da empfinde ich das, was Herr Zillgith schreibt für völlig in Ordnung.

  19. 20 Schorschle
    12. Januar 2009 um 00:24

    Ich bin der Meinung, der Beitrag meiner Frau gehört zum Beitrag von Herrn Zillgith:

    Schorschles Frau (unplugged) 11. Januar 2009 um 20:33

    Guten Abend allerseits,

    … lese ich hier Unterschriften wie “Beste Grüße an alle Gutwilligen”. Was heißt denn das schon wieder? Darf man denen, die sich nicht hinter den Fraktionen und ihren einstimmigen Beschlüssen versammeln, einfach den guten Willen absprechen? Wie demokratisch ist d a s denn?

    Zweitens, hier werden die traditionell geringen Deckungsbeiträge der Familien für die Kindergärten ins Spiel gebracht. Ja warum baut man dann eine Stadtbücherei?! Eine Kindertagesstätte wäre doch da viel zukunftsorientierter (und würde ebenfalls die Bauwirtschaft ankurbeln).

    Dann: Vorlesen macht Kinder schlau. Ja wo bitte ist denn das Personal, das mit unseren Kindern liest? Doch nicht in der Mediathek, einer Einrichtung für das dritte Bildungsalter!

    Wir haben in Oberkirch eine Menge Kinder, deren Eltern ihnen auf deutsch nicht vorlesen können, weil sie eine andere Muttersprache sprechen. Wie wäre es denn mal hier mit einer verbesserten Kinderbetreuung? Damit ich nicht falsch verstanden werde: Oberkirch will Zuwanderung unterstützen, in diesen Familien wachsen unsere Stadträte von morgen (und natürlich auch einfache Steuerzahler wie ich) heran, so wie die “Flüchtlingsgeneration” Ende der 40er Jahre Oberkirch gute Impulse gebracht hat, Herr Zillgith. Wir sollten diese Familien unterstützen!

    Dann: Weder die Berufung auf die ARZ vom 3. Januar noch auf Prof. Gertrud Höhler läßt eine sachliche Auseinandersetzung mit der Materie erkennen. Frau Prof. Höhler verdankt ihre Bildungskarriere doch nicht einer Stadtbücherei. Also wirklich …

    Weiteres Zitat aus einem Kommentar: ““Wer glaubt er könne Marketingstrategien, Innovationen und Konzepte für die Zukunft mit dem Rechenschieber oder dem Taschenrechner ermitteln sollte zur Finanzverwaltung gehen, der hat im Marketing nichts verloren. Zukunft kann man nur mit Mut, Risiko und dem unbändigen Willen zum Erfolg positiv gestalten.”

    Also, wir Wähler gehen davon aus, dass der Haushaltsausschuss die Taschenrechner im Ratssaal dabei, und auch eingeschaltet hat. Wir haben doch die Gemeinderäte nicht beauftragt, ein unnützes Lifestyleprodukt wie einen “I-Pod touch”, einen MP3-Spieler mit Internetzugang zu erfinden, und dessen Entwicklung mit Steuergeldern zu finanzieren. Was gefragt ist in der Kommunalpolitik, ist seriöse Finanzverwaltung. Meinetwegen auch mit Rechernschiebern und Rechenbrett.

    Zu guter Letzt: Der Braun Michel und der Wolfe Jörg sind grundanständige, gescheite Leute. Von Finanzen verstehen sie beide etwas. Aber Bildungsförderung ist nun gewiß nicht ihr Fach. Ich finde es einfach nicht wahrhaftig, egal, ob aus einer selbst bekräftigten, aber gar nicht wahrgenommenen Oppositionsrolle oder auch sonst sich hinter verdienten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu verstecken, oder hinter unumstrittenen Argumenten wie ‘Bildung!’, ‘Kindergärten!’, ‘Lest mehr mit Euren Kindern!’, um vierzig Tonnen Beton zu bestellen.

    Was sich also ändern müßte? Wir müßten aufeinander zugehen, uns zuhören, ohne uns gleich wieder den guten Willen abzusprechen, oder beleidigt den Blog zu verlassen.

  20. 21 Leimener
    11. Januar 2009 um 23:25

    Genau das heißt es. Es gibt nicht einmal eine Planstelle.

  21. 22 Schorschles Frau (unplugged)
    11. Januar 2009 um 20:59

    Herrn Dr. Kusber hätte man eben nicht nur rote Teppiche ausrollen sollen, sondern ihn seiner Ausbildung entsprechend besolden. Und heißt das, es gibt derzeit niemanden, der die Einrichtung gestaltet und konkrete Programme entwickelt?

  22. 23 Anton
    11. Januar 2009 um 15:18

    Ich hoffe Herr Zillgith, die Abstinenz hat Ihnen gut getan, doch jetzt sind Sie zurück, das ist sehr gut, ich freue mich. Villeicht bin ich ein Stammtischstratege, deshalb lese ich Ihre Artikel wie empfohlen, sehr gründlich.
    Sie lesen also auch die Bildzeitung, denn Sie sprechen nur über Dinge die Sie auch kennen und
    über die Sie auch Bescheid wissen, das zeichnet Sie auch aus. ( Lesevergnügen aus der
    Bildzeitung )
    Zustimmen möchte ich Ihnen von ganzem Herzen und mit größtem Nachdruck, Herr Dr. Kusber müßte
    in Oberkirch bleiben, man sollte alle nur möglichen roten Teppiche für Ihn legen. Soviel
    Mühe und Arbeit wie sich dieser Mann für die Mediathek gemacht hat, ist unbezahlbar. Hier
    hat ein sehr intelligenter Mann, mit besten Kenntnissen der Praxis und aber auch bei der
    Umsetzung einer Planung in die Praxis, Lösungen aufgezeigt und erarbeitet, die in der
    etwas verwurmten Grundplanung vollkommen untergegenagen ja gefehlt haben. Das war ein
    unbändiger Wille zum Erfolg !
    Ob dieser unbändige Wille zum Erfolg und zur Super Sache, villeicht doch etwas
    theatralisch von Ihnen formuliert, auch weiterhin von anderen zuständigen Stellen vorhanden
    ist, ich als villeicht Stammtischstratege habe mein Zweifel.
    Ich hoffe es jedoch und ich glaube ich bin zuversichtlich, es gibt ja wordpress.

  23. 24 In Sider
    11. Januar 2009 um 13:56

    Lieber Herr Zillgith,
    schön Sie auch wieder hier zu finden (es spricht für die Opposition sich hier zu äussern). Bei der Diskussion um die Mediathek sind Ihre und die Position von Herrn Kiefer gut nachvollziehbar. Sie und Ihre Parteien waren ja auch schon seit längerem immer der Meinung, die Bibliothek müsste aufgewertet werden und Sie haben ja wohl auch immer dafür gekämpft.
    Das Problem ist doch das Verhalten der CDU und des OBs. Jahrelang war ihnen die Bibliothek keinen Extra-Cent wert, über Nacht wurde es dann das große Prestigeprojekt für Bildung, Zukunft und Städtebau. Plötzlich war jede Kritik an der Form oder dem Umfang der Verbesserung schon wieder Nestbeschmutzung. Jetzt fällt ein Teil der CDU um und damit sogar öffentlich ihrem OB in den Rücken.
    Bei einer solchen Öffentlichkeitsarbeit muss man sich doch nicht wundern, wenn die Skeptiker jetzt wieder Oberwasser bekommen. Hier wäre es so langsam mal an der Zeit, dass die Verwaltung, der OB und der Gemeinderat mit einem vernünftigen Konzept und einem klaren Bekenntnis zur Mediathek klarstellt wohin die Reise geht.

  24. 25 In Sider
    11. Januar 2009 um 13:43

    @Balthasar Die Wirtschafts- und Finanzkrise wird nicht von interessierten Kreisen herbeigeredet, da haben Sie ganz Recht. Aber genauso ist es wahr, dass das Ausmaß der Krise ganz entscheident von Einstellung der Menschen abhängt. Die Psychologie spielt hier schon eine sehr wichtige Rolle.

  25. 26 Rudolf Hans Zillgith
    11. Januar 2009 um 11:26

    Ein wichtiges Argument und ein wichtiger Vergleich für die Mediathek vergaß ich und will dies noch nachtragen:

    Wir investieren Millionen in unsere Kindergärten, die Kostendeckung durch Zuschüße und Beiträge der Eltern liegen so bei 20 %! Käme jemand deswegen auf die Idee die Kindergärten zu schließen?

    Beste Grüße an alle Gutwilligen

    Rudolf Hans Zillgith

  26. 27 Balthasar
    11. Januar 2009 um 04:10

    Ja, die Wirtschaftskrise wurde ja auch nur von interessierten Kreisen herbeigeredet …

  27. 28 Rudolf Hans Zillgith
    11. Januar 2009 um 01:03

    Grundsätzliches zur Mediathek

    Nach allem was man hier so liest muß ich nun doch meine Abstinenz vom Blog der Anonymen unterbrechen. Allen Schwarzsehern, Kritikern und Stammtischstrategen möchte ich aus der Sicht meiner nun 65 Jahre folgendes sagen. Um uns herum haben die anderen großen Kreisstädte im Bereich der Kultur ein gutes Erscheinungsbild aufgebaut. Alle Fraktionen des Oberkircher Gemeinderats haben sich für die Mediathek ausgesprochen und ich hoffe sehr, daß die Gerüchte, die CDU-Mehrheitsfraktion bastle an einem Ausstiegsmodell einfach nur eine Unterstellung sind.
    Parteipolitisch könnte es mir als Freier Wähler eigentlich nur recht sein, aus gesamtstädtischer Sicht wär’s eine Katastrophe. Denn so, wie sich die Hauptsprecher der CDU, Georg Wolf und Michael Braun permanent positiv dafür ausgesprochen haben ist es nicht vorstellbar.

    ARZ vom 3. Januar: Studie belegt: Vorlesen macht Kinder schlau! Bitte lest das mal ganz gründlich.

    aus der Sicht meiner nun 65 Jahre kann ich folgendes sagen: Vor 30 Jahren, als die ersten PC-Anfänge euphorisch kommentiert wurden waren die sogenannten Experten der Meinung, künftig würde alles papierlos ablaufen. Die Zeitungen würden sterben, Bücher sind exotische Überbleibsel einer alten Welt und was da alles von schlauen Leuten verlautbart wurde. SEIT DEM EINZUG DES ELEKTRONISCHEN ZEITALTERS IST DER PAPIERVERBRAUCH UM DAS ZIGFACHE GESTIEGEN: Warum? Zum Lesen braucht man eine entspannte Haltung, hat man die vor dem Monitor? Natürlich nicht! Trotz den tollen Informationen, die man dem Bildschirm entlocken kann, könnt Ihr Euch vorstellen, einen Roman am Bildschirm zu lesen? Lesen aus Büchern und Zeitungen ist mehr denn je dem Wissensdurst und dem Bildungshunger mehr angemessen als ein Bildschirm oder Monitor. Da können allerdings diejenigen, die Ihr „Lesevergnügen“ aus der Bildzeitung holen und diese Informationen abends am Stammtisch einbringen halt nicht mitreden.

    Lesen, das richtige Lesen bildet! Was für Oberkirch allerdings eine mittlere Katastrophe darstellt ist die bedauerliche Tatsache, daß der sehr innovative und kreative Bibliotheksleiter Dr. Kusber in der Phase der Realisierung der Mediathek von Oberkirch weggeht. Ich hätte mir sehr gewünscht, der OB hätte ihn zu halten versucht selbst unter der Prämisse, ihm die Position des Kulturamtsleiters anzubieten. So wie dies Hermann Josef Müller, vor seiner Ernennung duch den damaligen Bürgermeister Stächele, der ihn unter Aufgabe dieses Amtes zum Hauptamtsleiter machte (auch eine dieser Sparmaßnahmen die zu Lasten der Qualität der Verwaltung gingen), innehatte.

    Wer sich nicht bildet bleibt beruflich auf der Strecke! Wenn wir in Deutschland unser Bildungsniveau nicht schnellstens verbessern bleiben wir international auf der Strecke, das hat ja nach einer langen Phase der wie üblich zögerlichen Meinungsbildung sogar unsere Bundeskanzlerin erkannt.

    Als junger Mann habe ich auf einem internationalen Seminar von Frau Prof. Dr. Höhler (kennt man die heute noch?) ein Zitat von einem renomierten Zukunftsforscher gehört. Er sagte: „Wer glaubt er könne Marketingstrategien, Innovationen und Konzepte für die Zukunft mit dem Rechenschieber oder dem Taschenrechner ermitteln sollte zur Finanzverwaltung gehen, der hat im Marketing nichts verloren. Zukunft kann man nur mit Mut, Risiko und dem unbändigen Willen zum Erfolg positiv gestalten.

    Ich bin überzeugt, daß die Mediathek, wenn sie gut organisiert wird und wenn der „unbändige Wille zum Erfolg“ da ist, für Oberkirch eine Super-Sache wird. Ich glaube daran wie bisher alle meine Kolleginnen und Kollegen aller Fraktionen des Gemeinderats. Aber es muß von guten Leuten gut organisiert werde. Die Kooperation mit den Kindergärten und Schulen, wie es Dr. Kusber in seinem Konzept vorgesehen hat, wird ein übriges dazu tun.

    Ich bin dankbar für die Informationen des Kollegen Hans Jürgen Kiefer: Wenn wir den Haushalt mal, wie er es getan hat nach den Pro-Kopf Ausgaben für die einzelnen Lebensbereiche überprüfen können wir noch einiges zulegen, bevor wir die Ausgaben für Hallennutzungen für Sport und Musik, Schwimmbad, Parkanlagen u.v.a.m. erreichen.

    Kultur ist Bildung und Bildung ist die Zukunft unserer Kinder! Das hört sich jetzt vielleicht etwar theatralisch an aber ist so.

    Es ist genau so wie mit der Konjunktur: Man kann mit Mut und Zuversicht die Dinge angehen, man kann sie aber auch kaputtreden. Ich bin gespannt für was sich die Blogger von Oberkirch.wordpress entscheiden.

  28. 29 Schorschle (nicht identisch mit dem 'schorsch')
    10. Januar 2009 um 20:15

    So ist es. Nur befürchte ich, daß die Kritik an der mediathek dazu führt, daß sie doch noch hochgezogen und eingerichtet wird. Nur, um die Kritiker zu widerlegen. Schöne Scheiße …

  29. 30 Balthasar
    10. Januar 2009 um 19:28

    Pardon, ich muss an dieser Stelle lächeln.

    Wie wärs denn mal mit Subventionsabbau? Bühl ist der Sitz der LuK-Gruppe, die der Gemeinde Bühl seit Jahrzehnten beträchtliche Gewerbesteuereinnahmen verschafft. So ziemlich aus Daffke hat die Gemeinde Bühl eine ‚Mediathek‘ gebaut, um die Steuermillionen abfließen zu lassen. Dass andere Gemeinden wie Obekirch auf denselben verwegenen Gedanken (ud auch noch auf denselben Architekten) kommen, belegt dass nicht die kommunalen Aufgaben sich ihre Subventionen suchen, sondern Subventionen offenbar nach kommunalen Projekten. Eine Stadtbücherei zum Schwerpunkt der Infrastrukturinvestitionen zu wählen, auf diesen Gedanken können zwei noch so irrlichternde Gremien im selben Jahrzehnt unabhängig voneinander nicht zweimal gekommen. Vielmehr hat die Stadt Oberkirch sich sichtlich nach „Scheinaufgaben“ umgesehen, und war in Bühl fündig geworden. Dort aber sprudelt die Gewerbesteuer so reichlich, dass auch der Unterhaltder Mediathek noch finanziert werden kann – im Gegensatz zu Oberkirch.

    Die Stadt schmeißt das Geld, welches die Unternehmen erarbeitet und an sie abgeführt haben, einfach zum Fenster raus. Jetzt beginnt die CDU-Fraktion, sich nach „betriebskostengünstigeren“ Nutzungskonzepten umzusehen. Der Ansatz ist scon mal richtig, aber ein Baustopp käme billiger.

  30. 31 schorsch (ohne Frau)
    9. Januar 2009 um 18:46

    Ja die Liberalen. Die setzten sich für Steuererleichterungen ein (ganz egal ob die Wirtschaft boomt oder kriselt) und für die Bürgerrechte (welcher FDPler unter 65 kann mit diesem Begriff denn was anfangen?).
    Die wollen ja wohl nicht für den Gemeinderat kandidieren. Wo in der Kommunalpolitik gibt es denn Themen für die FDP?


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