15
Jan
09

Mediathek – was könnte daraus werden?

Nachdem sich die Diskussion in den letzten Tagen an dem „ob“ der Mediathek abgearbeitet hat, wäre es wohl an der Zeit sich einmal gezielter um das „wie könnte es werden“ zu kümmern.

Ich denke wir gehen alle davon aus, dass die Mediathek gebaut werden wird und dass sogar der geplante Saal eines Tages möbliert und eröffnet werden wird. Es stimmt nachdenklich, dass in all den letzten Wochen, in denen diese Diskussionen ja nicht nur hier im Blog geführt wurden (siehe Rede des OBs beim Neujahrsempfang), nicht schon lange die fertigen Nutzungskonzepte für Saal und Mediathek auf den Tisch gelegt wurden. Es wird ja nun wirklich Niemand 4,5 Millionen ausgegeben ohne zu wissen, was er dann mit dem Gebäude anfangen will. Hier im Blog haben wir eine Chance Ideen zu sammeln und Vorschläge zu diskutieren, wie man ein solches Haus mit Leben füllen kann.

Noch mal als Hinweis: Blogger sind keine besseren Menschen. Wir sind nicht zwangsläufig schlauer als die Bürger, die sich im Gemeinderat, in den Fraktionen oder an den Stammtischen engagieren. Wir sind aber auch nicht zwangsläufig dümmer.

Advertisements

24 Responses to “Mediathek – was könnte daraus werden?”


  1. 1 Schorschles Frau
    25. Januar 2009 um 04:41

    Oh Anton,
    danke für Ihren Klartext. „Versaute Bebauung des Marktplatzes“, das bringt die Alcatraz-Optik auf den Punkt. Jeder, der an Entscheidung zur mediathek mitgewirkt hat, musste damit rechnen, dass auch die neuen Entwürfe städtebauliches Unheil anrichten, weil das Alcatraz wie ein Mahnmal am Marktplatz steht.
    Und was haben die Gemeinderäte getan? Sie haben wieder die Hand gehoben, obwohl sie doch sehen konnten, dass das Bauaamt eine Stadtentwicklung verfolgt, die das Stadtbild Oberkirchs unvorteilhaft verändert, ohne einen angemessenen Nutzen zu stiften. Die damaligen und heutigen Stadtbaumeister sollten sich ernstlich prüfen, ob sie ihrem Auftrag gerecht geworden sind. Und die Gemeinderäte sollten wir im Juni zur Rechenschaft ziehen, sie hatten gewusst, dass die Stadtverwaltung städtebaulich keine Phantasie hat, und ihr dennoch einen aus dem Bühler Gewerbegebiet (?) entlehnten Entwurf für die Innenstadt durchgehen lassen – anstelle einen stimmigen Entwurf für unsere Innenstadt, und für unser Geld eine angemessene Nutzung der Bebauung zu verlangen. Archiv und Stadtbibliothek plus Versammlungsraum, da muss man doch nicht studiert haben, um zu verstehen, dass das ein Sammelsurium von Behelfsideen ist, dass hier Stückwerk vorgelegt wurde.

  2. 2 Trudi
    24. Januar 2009 um 20:38

    Lieber Herr Anton,
    schön wieder von Ihnen zu hören. Wenn Sie mal ein bischen genauer hinschauen werden Sie feststellen, dass es noch viel öfter im Stadtrat Abstimmungen gab, bei denen Stadträte gegen die Mehrheit Ihrer Fraktion gestimmt haben. Das kommt sogar bei der CDU vor, wenn auch sehr selten.

    Wenn Sie also gewählt werden können Sie je nach Fraktion das sicher auch tun. Das löst ja aber noch nicht Ihr Problem. Wenn die Mehrheit des Gemeinderats nicht Ihrer Meinung ist haben Sie keine Chance. Trotzdem wäre Ihre Arbeit dann nicht sinnlos. Wenn das so wäre, dann wäre ja die Arbeit der gesamten Opposition sinnlos und das ist sie sicher nicht.

    Sie können kontrollieren, für Öffentlichkeit sorgen und Vorschläge machen. Sie können versuchen Mehrheiten zu organisieren und mit Ihren Argumenten zu überzeugen. Letztendlich entscheidet aber die Mehrheit und die ist rechnerisch schwarz und hält es mehr mit dem Fraktionszwang.

    In diesem Blog können Sie nur diskutieren, insofern ist der Vergleich zum Stammtisch nicht ganz falsch, ändern und gestalten können Sie nur wenn Sie in die Gremien gehen.

  3. 3 Anton
    24. Januar 2009 um 17:42

    Hallo Bademeister,
    wenn Sie am Montag bezogen auf die Ausgabensperre Fragen stellen, werden Sie keine
    Antwort bekommen. Dies betrifft nähmlich den Haushalt und nicht die Ausführung der
    Maßnahme die mit dem Geld durchgeführt werden soll. Deshalb ist diese Sperre ja so
    unverständlich, denn wir bauen die Mediathek und wir müssen dann ja wohl oder übel
    auch Stühle hineinstellen. Die Art der Maßnahme bleibt bestehen, die Frage ist nur
    wann wird das gekauft.

  4. 4 Anton
    24. Januar 2009 um 09:53

    An Frau Trudi !
    Es ist schon ein Erlebnis, wenn man die Gelegenheit bekommt in so einer
    himmlischen Ruhe nachdenken zu können. Aber ich bin immer noch dabei.
    Ich lese nochmals die Beiträge in diesem Blog, ich spreche mit
    Oberkirchern -nicht nur als Stammtischstratege- nein auch ganz seriös,
    aber es fällt mir sehr schwer meine Meinung zu ändern. Daß ich nicht mehr
    so empfindlich auf Äußerungen ( meine Zitate ) reagiere, das kann ich lernen.
    Ich kann mich dieser anscheinend üblichen Umgangssprache anpassen und mich
    auch so ausdrücken, wenn es mir auch etwas schwerfällt. Ein Ergebnis. Doch ich
    habe Achtung vor jedem Menschen, auch dann wenn er vollkommen anderer Meinung
    ist wie ich und auch dann, wenn er meine Arbeit kritisieren sollte. Villeicht
    ist ja auch meine Meinung und meine Arbeit falsch. Das dazu.
    Dieser Blog entstand rückblickend wie ich glaube hauptsächlich deshalb,
    weil viele Oberkircher den Eindruck haben, daß bei Abstimmungen wo auch
    immer und zuallermindest bei öffentlichen Diskussionen ein gewisser
    Fraktionszwang besteht. Ich konnte nun erfahren, daß z. B. bei der Abstimmung
    zu dem lustigen Sperrvermerk wohl auch Stadträte mit Rückgrat und eigener
    Meinung dagegengestimmt haben. Doch das war ja nicht mehr so wichtig, die
    Mediathek wird gebaut und wir werden egal wie mit ihr leben, so wie wir es
    gelernt haben mit der versauten Bebauung des Martplatzes zurecht zu kommen.
    Doch wenn es mal um etwas ganz wichtiges geht ? Ich glaube immer noch nicht,
    daß ich dann als Stadtrat mit Rückgrat und eigener Meinung, sofern ich
    natürlich gewählt werden würde, in der jetzigen Verwaltungskonstrution etwas
    ändern könnte wenn ich vollkommen anderer Meinung wäre.
    Daran muß ich noch arbeiten.

  5. 5 Schorschle
    23. Januar 2009 um 22:01

    Wenn i Zitt ghett hett nor wär i debi gsi. Kann nicht am Montag.

  6. 6 Kleines Licht
    23. Januar 2009 um 20:16

    Hallo Bademeister,

    genau so muss es sein. Gehen Sie hin und fragen Sie. Mal sehen, wer sonst noch da ist. Ich habe das Gefühl, dass der eine oder die andere aus dem Forum ganz sicher dabei ist (ich meine unter denen, die auf den Sesseln sitzen).

  7. 7 Bademeister
    22. Januar 2009 um 19:40

    Psst – leise, damit bloß niemand beim Denken hier gestört wird 😉

    flüsternd@Trudi:
    Es geht glaube ich weder um eine „Anti-Mediathek-Liste“ noch darum, aus dem Stand heraus die Mehrheit im Gemeinderat zu erringen. Demokratie beginnt bekanntlich in der Opposition, und Opposition bedeutet, sich bei unterschiedlicher Auffassung die Achtung der Mehrheit zu erarbeiten. Die Abstimmung zur Mediathek bei einer Gegenstimme läßt eine geachtete Opposition nicht erkennen (allenfalls eine geächtete).

    Wir bloggen, weil niemand sich traut, entgegen den Fraktionsvorsitzenden abzustimmen. Deshalb benötigen wir erstmal eine vierte Fraktion, um anderen Fraktionen ein demokratisches Beispiel zu geben.

    @Schorschle:
    Am Montag findet um 18 Uhr eine öff. Bauauschuss-Sitzung statt. Wie wäre es, dort unter dem Tagesordnungpunkt Fragen der Bürger sich nach dem Stand eines Bildungs- und Veranstaltungskonzeptes und den Hintergründen der Ausgabensperre zu erkundigen? Ich würde ja hingehen, wenn ich wüßte, dass auch weitere Interessierte dabei sind.

  8. 8 Anton
    22. Januar 2009 um 00:43

    Liebste Trudi,
    ich denke nach – danke !

  9. 9 trudi
    21. Januar 2009 um 22:39

    Doch Anton,
    ich habe das gelesen. Ich habe aber nur zwei bekennende Stadträte hier im Blog gefunden. Das Sie sich von denen schlecht behandelt fühlen halte ich bei den Zitaten für völlig überzogen. Dann aber alle Stadträte anzugreifen ist einfach schwach (Hier Ihr Zitat: „Wir müssen einen Weg finden, kommunal in Oberkirch mitzuwirken und Einfluß zu nehmen. Daß dies als Stadtrat mit Rückgrat und eigener Meinung nicht geht, wissen wir ja“.)

  10. 10 Anton
    21. Januar 2009 um 21:43

    Liebste Trudi,
    villeicht hast du meinen Artikel nicht genau gelesen.
    Die Begriffe “ Stammtischstrategen – gute Besserung – Besserwisser und
    Bildzeutungsleser “ sind original kommentiert aus Artikeln von Stadträten
    an uns in diesem Blog. Wo und wie ich da empfindlich und eingeschnappt
    bin, weiß ich nicht.

  11. 11 trudi
    21. Januar 2009 um 21:39

    Also Schorschle,
    wenn Sie in Oberkirch was verändern wollen, und sei es nur einen alten Gemeinderatsbeschluss ändern, dann wird es wohl ohne die Mehrheit im Gemeinderat nicht gehen. Also müssen Sie die die Stadträte überzeugen, die in Ihrer noch zu gründenden Liste und die die sonst noch da dabei sind. Im Ernst, glauben Sie sie bekommen mit einer neuen „Anti-Mediathek“-Liste die absolute Mehrheit? Dann würde ich es doch lieber über die CDU probieren, die scheint ja zumindest beim Bürgersaal schon umzufallen. Viel Glück!

  12. 12 Schorschle
    21. Januar 2009 um 19:16

    @Trudi:
    Da alle drei Fraktionen für die Mediathek gestimmt haben, werden die im Gemeinderat vertretenen Listen keinen Kandidaten in ihre Liste aufnehmen, der die damalige Entscheidung in Frage stellt. Also würde der Weg in die Gremien aller Voraussicht nach über eine neu zu gründende unabhängige Bürgerliste führen. Und ob dieser Weg erfolgversprechend wäre, darüber könnte die Resonanz einer Bürgerversammlung noch am ehesten Aufschluss erteilen.

  13. 13 Trudi
    21. Januar 2009 um 18:45

    @ Anton
    Ihr Beitrag ist bisher der Tiefpunkt in diesem Blog. Selber empfindlich und eingeschnappt, dann aber gleich alle Stadträte beleidigen. Diese Damen und Herren opfern eine Menge Zeit und halsen sich ein Menge Ärger auf und das Ganze ohne Bezahlung. Das es da solche und solche gibt ist klar, das ist hier im Blog aber nicht anders. Also wenn Sie etwas tun wollen in der Kommunalpolitik dann bleibt ihnen nur der Weg über die Gremien. Also mutig sein, eine Liste ausuchen und kandidieren! Vielleicht werden Sie gewählt und haben dann ein Forum für Ihre Meinung.
    @Schorschle
    Was hier erarbeitet wurde reicht erst mal für gar nichts. Für eine Bürgerversammlung brauchen Sie vor allem Bürger. Bei den bisherigen Möglichkeiten diese Themen zu diskutieren waren davon nicht allzuviele vor Ort.

  14. 14 Schorschle
    21. Januar 2009 um 01:01

    Ich denke, was wir hier erarbeitet haben, genügt, um eine Bürgerversammlung durchzusetzen.

  15. 15 Anton
    20. Januar 2009 um 20:33

    Jetzt sind wir wohl in einem Zwischentief angelangt. Man hat sich kennengelernt,
    man hat sich gefetzt, man hat gute Ideen ausgetauscht, man konnte ab und zu auch
    herzlich lachen, aber jetzt will man auch etwas bewegen. Aber wie ? Normalerweise
    müßten wir uns jetzt mit dem Stadtrat den wir gewählt haben, dem wir unser Vertrauen
    geschenkt haben, von dem wir glaubten er vertritt unsere Interessen, besprechen
    und aussprechen und dann gings los. Aber ich muß leider feststellen, daß diese
    Leute sehr schnell nur beleidigt reagieren und mit großer Überzeugung, aber nach
    Ihrem Gesichtsausdruck garnicht überzeugt, das Beschlossene uns mitteilen und nicht
    erklären. Offenbar ist dies auch bei vielen Dingen überhaupt nicht möglich.
    ( Stammtischstrategen – gute Besserung – Besserwisser – Bildzeitungsleser usw. )
    Doch was nun ? Wir müssen einen Weg finden, kommunal in Oberkirch mitzuwirken und
    Einfluß zu nehmen. Daß dies als Stadtrat mit Rückgrat und eigener Meinung nicht geht,
    wissen wir ja. Also Kandidatur als Stadtrat – nein.
    Alternative – ich bin leider ratlos !

  16. 16 Leimener
    20. Januar 2009 um 18:27

    Der politische Ansatz dieses Artikels und der Moderation geht davon aus, dass die Mediathek so oder so gebaut werden wird. Den Satz „Es wird ja nun wirklich Niemand 4,5 Millionen ausgegeben ohne zu wissen, was er dann mit dem Gebäude anfangen will“ halte ich für spekulativ und wider die erklärte Absicht auch leider obrigkeitsstaatlich gedacht. Kein Wunder, dass die Kommentierung an Dynamik verliert. Was ist mit der Kommunalaufsicht? Haben wir evtl. Leser, die hierzu etwas beisteuern können?

  17. 17 Leimener
    19. Januar 2009 um 19:51

    Salli Schorch,
    ich bin ganz Deiner Meinung, die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Nicht so ganz glücklich bin ich mit de politischen Ansatz des Artikels hier. Während die Baumaschinen brummen, solllen wir Blogger fleißig Ideen entwickeln, wie man den Planungsskandal evtl. mit nachgereichten guten Ideen doch noch unter den Tisch kehren kann.

    Umgekehrt sollten wir vorgehen: Die Stadt fragen, was sie da eigentlich treibt. WIR sind das Volk!

    • 18 oberkirch
      20. Januar 2009 um 10:07

      Lieber Leimener,
      das Sie mit dem politischen Ansatz des Artikels nicht ganz einverstanden sind ist schon ok, das geht sicher noch mehr Leuten so. Ich könnte wetten, es gibt sogar Leute, die mit dem politischen Ansatz des ganzen Blogs nicht einverstanden sind :-).
      Im Ernst, was erwarten Sie denn von der Stadt für Infos. Mehr als bisher im Gemeinderat besprochen wurde wird da nicht kommen. Es gibt da ja keine neue Entwicklung. Das die CDUler jetzt so tun, als seien sie die Einzigen, die etwas gegen die Mediathek tun ist höchst albern. Immerhin haben sie das Ganze beschlossen und es ist ihr OB, der sich das Projekt an die Fahne geheftet hat.

  18. 19 Schorsch (ohne Frau)
    19. Januar 2009 um 17:23

    Hallo Leimener,

    das nenne ich mal Optimismus. Die Stadt nach einem Konzept für die Mediathek und den Bürgersaal fragen (siehe Gästebuch der Stadt). Die einzige Chance auf ein Konzept bei der Mediathek hat gekündigt. Der/die Neue ist noch nicht auserkoren und sonst hat sicher Niemand eine konkrete Vorstellung. Beim Bürgersaal ist es wahrscheinlich noch schlimmer. Hier gab es noch nie ein Konzept und die Chance, dass die CDU oder die Stadt jetzt plötzlich über eines stolpert dürfte gering sein. Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben.

  19. 20 Leimener
    17. Januar 2009 um 18:51

    Wo Anton Recht hat, hat er nun mal Recht. Die Frage ist, in welcher Form wir unsere Bitte an die Stadt herantragen. Ich versuche es einmal hier: Hallo, liest uns jemand? 🙂

  20. 21 Anton
    16. Januar 2009 um 18:31

    Der Beitrag von “ Kleines Licht “ ist super und trifft genau den Punkt.
    Ich war schon einmal hier der Meinung, daß der Sperrvermerk keine Fasent ist, sondern
    wohlüberlegt als Notbremse für eine evtl. mangelhafte oder falsche Planung der
    Inneneinrichtung. Es ist nur zu überlegen, wie der Betrag ermittelt wurde und überhaupt
    ermittelt werden konnte, der nun gesperrt ist. Bei uns Stammtischstrategen vermutet man
    da “ so über den Daumen gepeilt „. Warum gibt man dies nicht zu und spricht darüber ?
    Es gibt da so viele Fragen wie , wo stellen zum Beispiel die Musiker wenn sie auf die
    Bühne gehen die Koffer von Ihren Instrumenten hin ? ( Kontrabaß – Trompete und auch
    persönliche Dinge ), wie klappt das in den Pausen, wenn die meisten Gäste und auch die
    Akteure pinkeln wollen oder müssen. ( kurze Zeit, Frauen und Männer ), wie verhält sich
    die Akustik der Wände – Böden und Decken usw. . Ich fürchte alle Lösungen für diese
    Fragen sind auch abgekupfert ! Ich denke wir sollten uns tatsächlich möglichst bald
    diese Lösungen bzw. Überlegungen von der zuständigen Stelle umfangreich und detailliert
    vorstellen und erklären lassen.

  21. 22 Kleines Licht
    16. Januar 2009 um 10:22

    Ich denke, man sollte bei der Diskussion die Dinge auseinanderhalten. Es entstehen erstens ein Archiv, zweitens eine Mediathek und drittens einen Veranstaltungssaal.
    Das Archiv scheint von der Auslegung und dem Konzept dahinter unumstritten (lassen wir mal die Überlegung weg, dass ein Archiv auch an einen anderen Ort verlegt hätte werden können).
    Die Mediathek soll ja zumindest irgendwann mal ein Konzept bekommen. Hier kommt sicherlich erschwerend hinzu, dass der Einzige, der sich bisher fundiert darüber Gedanken gemacht hat gegangen ist und ein Nachfolger noch Zeit braucht (so er dann einmal gefunden ist). Ob das völlige Fehlen eines Konzepts von Seiten der Verwaltung, bzw. des OBs da ein Vorteil ist oder ein Nachteil wird sich wohl erst im Nachhinein klären lassen.

    Interessant ist die Lage beim Bürgersaal. Hier scheint es ebenfalls überhaupt keine tragfähige Planung zu geben. Die CDU fängt an sich darüber Gedanken zu machen und sperrt so lange mal die Gelder für die Inneneinrichtung (was hatte die eigentlich bisher damit vor?). Von der Seite der Verwaltung hört man nur sehr wolkige Andeutungen. Ein Aussenstehender würde ja eigentlich erwarten, dass man bevor man so viel Geld vergräbt konkrete Vorstellungen hat was dann damit passieren kann. Es müssen doch irgendwo Zahlen zu geplanten Veranstaltungen vorliegen. Immerhin ist es ja auch gar nicht mehr so lange hin bis das Ding eröffnet werden soll. Viele Veranstaltungen mit über 150 Besuchern werden ja bereits mehr als ein Jahr m Voraus geplant. Da hängen ja noch mehr Dinge dran , wie Hotels, Reisen, freie Termine für die Teilnehmer usw..
    Also im Vergleich zum Saal erscheint mir der Rest er Planung geradezu vorbildlich durchdacht und vorausschauend geplant.

  22. 23 Schorschle
    15. Januar 2009 um 20:53

    Hallo,
    bevor hier die Post abgeht mit Vorschlägen, zwei Vorfragen:

    1. Kann es sein, dass seitens der Fürsprecher mit dem Begriff Bildung eher der Begriff Freizeitgestaltung gemeint ist? Ggfs. würde das Mißverständnis dann auch den Zorn von meiner Frau und mir entkräften. Die Verwendung des Begriffs wäre dann nicht ganz so abwegig, wie wir dachten (ohne dass das Projekt selbst an Dubiosität verlöre, im Gegenteil).

    2. Was heißt das hier:

    Neben dem Angebot einer klassischen Mediathek als außerschulische Bildungseinrichtung wird es in diesem Gebäude, auch zur Entlastung des „freche hus“, ein Kulturangebot geben.

    Das Zitat stammt aus der Neujahrsansprache des OB. Wieso Entlastung? Hat jemand darum gebeten? Ist das „freche hus“ zu sehr belastet? Ggfs. womit? Soll es zurückgefahren werden?

    Grüßle,
    Euer Schorschle

  23. 24 Balthasar
    15. Januar 2009 um 19:46

    Natürlich können wir hier versuchen, das Projekt Mediathek fotzuentwickeln.

    Die Frage ist nur, welchen Einfluß wir auf die Gestaltung ausüben können, solange wir das Internet nicht verlassen. Insofern hat Reni R. Frech-Tent ja nicht ganz Unrecht. Unbeschadet der Debatte hier, hätte denn jemand Interesse an einem Blogger-Stammtisch?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: