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Jan
09

Segelflugplatz und Demokratie (Gastartikel)

Mit offenem Visier diskutieren, den eigenen Namen nennen so wollen die CDU und der OB ihre Bürger gerne haben. Dann würde die demokratische Kultur funktionieren. Wie es tatsächlich abläuft sieht man jetzt, wieder einmal, beim Thema Segelflugplatz.

Zur Beratung über das umstrittene Objekt werden eingeladen: die betroffenen Bauern (gut), die zuständigen Ämter (muss sein), die Fliegergruppe (gut) und die Landwirtschaftsfunktionäre (???). Wer nicht eingeladen wird sind die Vertreter der Bürger, die sich gegen das Projekt ausgesprochen haben. Diese Bürger haben mit ihrem richtigen Namen unterschrieben und sich deutlich positioniert. Diese Initiative hat zigfach mehr Bürger gegen das Projekt mobilisiert als die Fliegergruppe überhaupt Mitglieder hat.

Wer in der Oberkircher Demokratie die „richtigen“ Leute auf seiner Seite hat kann auch sich auch gegen eine große Mehrheit vor Ort durchsetzten. Der Punkt, dass hier für weniger Aktive als in jeder Jugendfußballmannschaft ein sechstelliger Betrag investiert werden soll ist da nur das Tüpfelchen auf dem i.

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8 Responses to “Segelflugplatz und Demokratie (Gastartikel)”


  1. 1 Seitentäler
    3. Februar 2009 um 18:48

    Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass der OB in der Zeitung damit zitiert wurde, das auch Leichtflugzeuge hier in Oberkirch starten sollen. Wenn das war wäre dann wären die Auswirkungen wirklich schlimm. Es gibt kaum etwas Nervigeres als diese fliegenden Rasenmäher. Selbst friedliche Mitbürger denken bei so etwas an den Eigenbau von Flugabwehrgerätschaften.
    Vermutlich wäre auch das aber kein Gegenargument. Wahrscheinlich wohnen die Befürworter in Gegenden die nicht überflogen werden.

  2. 2 HPH
    29. Januar 2009 um 18:48

    So einfach wie dieses Jahr hatten es die Narren schon lange nicht mehr. „Mein Tiergarten soll noch schöner werden“, der leere Bürgersaal, ein eigener Flugplatz für Oberkirch. Das sind ja nur ein paar der Themen, die sich geradezu aufdrängen. Mal sehen, was sich die CDU-dominierten Narren trauen. Ich freu mich schon auf die bemüht freundlichen Gesichter der Getroffenen – ist ja alles nur Spaß. Schön wär´s.

  3. 3 Seitentäler
    29. Januar 2009 um 16:14

    Ist schon komisch. Man hat kein Geld, die Bauern sind dagegen, die Jäger sind dagegen, ganz Bottenau ist dagegen, halb Zusenhofen ist dagegen und was passiert? Die Schnapsidee Segelflugplatz wird ohne wenn und aber weiterverfolgt als ob die ganze Stadt dahinterstehen würde.

    An der Tiefbaubranche kann es nicht liegen, die paar Euro die für die abfallen sind nicht die Mühe wert. Da ist bei der Strassenverschönerung in Tiergarten mehr verdient. Irgendjemand möchte, egal wie, das Flugzeuge in Bottenau starten und landen. Die Frage bleibt warum? Ist Segelfliegen das neue Hobby einiger Lokalpolitker? Wer hilft mir zu verstehen?

  4. 4 Schorschles Frau
    26. Januar 2009 um 17:34

    Keine Andeutung, nur eine Beobachtung. Von der Anlage eines Segelflugplatzes würde erneut die Tiefbaubranche profitieren, dabei bräuchten wir doch, ginge es um Bildung, nicht nur Geld für die Bestuhlung, sondern vor allem für Programmarbeit.

  5. 5 Kleines Licht
    26. Januar 2009 um 16:30

    Liebe Frau Schorschles Frau,
    das klingt, als ob Sie mehr wüssten. Raus damit, keine Andeutungen!

  6. 6 Schorschles Frau (nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem Schorsch)
    26. Januar 2009 um 00:34

    So viel ich weiß, hat keiner im Gemeinderat einen Schwager in der Einrichtungsbranche.

  7. 7 schorsch (ohne Frau)
    25. Januar 2009 um 19:27

    Kein Geld für Stühle im Bürgersaal, aber einer Handvoll unterpriviligerten Flugzeugbesitzern ihr Hobby auf Kosten der Allgemeinheit finanzieren. Geht´s eigentlich noch?

  8. 8 Vordertälerin
    25. Januar 2009 um 12:58

    Da Geld und Sinnhaftigkeit keine Rolle spielen hätte ich auch noch ein paar Ideen:
    Ein Yachthafen am Freibad, eine Autorennstrecke im Krautschollen und eine Skisprunganlage am Fürsteneck.
    Alle Projekte würden viel Geld kosten, nur sehr Wenigen einen Vorteil bringen und viele Oberkircher gegen sich aufbringen. Was spricht also dagegen?


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