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Jun
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Und weiter geht´s..

Die Wahl ist vorbei und die Wähler haben entschieden. Wie sie entschieden haben ist Ansichtssache. Einerseits ändert sich nichts, andererseits ändert sich viel.

Einerseits haben sich die Mehrheitsverhältnisse so gut wie nicht verändert. Die Opposition bleibt klein und machtlos und die CDU konnte ihre Position behaupten. Andererseits wird es viele neue Gesichter im Gemeinderat geben.

Bis es soweit ist, wird es aber noch eine Weile dauern. So lange gibt es noch etliche Themen und Tagesordnungspunkte, die der alte Rat diskutieren und worüber er entscheiden wird. Die Probleme und die möglichen Lösungen sind die selben wie letzte Woche. Es gibt also auch noch genügend zu bloggen.

Wir werden auch weiterhin hier im Blog alle zu Wort kommen lassen, die sich an unsere Regeln halten. Vorerst werden wir, wie in letzten Tagen vor der Wahl, jeden Beitrag einzeln freischalten. Dies war leider nötig um zu verhindern, dass Beleidigungen und persönliche Angriffe direkt veröffentlich werden bevor wir eingreifen konnten. Dass führt zu zeitlichen Verzögerungen und zu deutlich mehr Arbeit für uns. Wir hoffen deshalb, dass die Beiträge nun wieder so ausfallen, dass dies bald nich mehr nötig sein wird.


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20 Responses to “Und weiter geht´s..”


  1. 1 Schorschles Frau
    16. Juni 2009 um 23:46

    Der Zeitungsleser unten im Blog, vermutlich aber auch viele andere, unterliegen einem fürchterlichen Mißverständnis. „Artikel über Vereinsfeiern, Firmenjubiläen, Reiseberichte von Einwohnern, Sportberichte aus allen Ligen und ähnliche Geschichten“ machen keine Zeitung aus, sondern (außerhalb Mittelbadens) nur werbefinanzierte Gratisblätter. Journalismus ist etwas anderes.

  2. 2 Mitleser
    16. Juni 2009 um 16:33

    Den Vergleich mit den Maulwürfen find ich gut. Anonym, fleissig, meistens im Hinter(Unter)-grund tätig, im Wirken dennoch unübersehbar und schwer wieder loszuwerden. Damit kann ich leben.

    Die nächsten Wochen wird es in der Politik und hier im Blog wahrscheinlich ruhig zu gehen. Bis der neue Rat wirklich arbeiten kann wird es dauern und mitten drin liegt ja auch noch die Sommerpause.

    Dann wird es aber wieder richtig losgehen. Es wird mehr als genug Themen geben, die einen Kommentar oder Artikel wert sind. Mal sehen, wie sich das Alles entwickelt.

    Viel Spaß beim Graben

  3. 3 Gartenfreund
    16. Juni 2009 um 09:41

    Lieber Outsider,
    Sie liegen sicherlich nicht falsch mit ihrer Einschätzung der Bedeutung des Blogs. Wenn ich aber sehe was Maulwürfe in einem Garten anrichten können, wie machtlos Homo sapiens dagegen ist und wie sehr sich Gartenbesitzer darüber aufregen können, sehe ich nicht ganz so schwarz.

  4. 4 Outsider
    15. Juni 2009 um 20:04

    Ich glaube, was wir in Oberkirch am dringendsten brauchen, sind – überspitzt ausgedrückt – andere Einwohner. Was wir hier betreiben ist ja noch nicht mal der Tummelplatz einer Minderheit – wir sind so gut wie gar keine im Vergleich.
    Ich habe das Gefühl, die meisten Bürger sind schlicht nicht interessiert. Das mag bei vielen aus Frust wegen der vorherrschenden parteipolitischen Lage resultieren, bei anderen aus einem tumben „Mir-san-mir“-Gefühl (CDU wählen, dann heimgehen, die machen lassen und sich nicht mehr mit Politik beschäftigen).
    Da hilft keine bessere Zeitung, keine Internet-Zeitung, kein Profiblog.
    Um einen aktuellen Vergleich zu ziehen: Wir schaben an den Verhältnissen in Oberkirch wie ein Maulwurf am Fundament der Mediathek.

  5. 5 Zeitungsleser
    15. Juni 2009 um 17:56

    @ Hauptsträssler
    Die Idee mit einer Internetzeitung halte ich für Quatsch. Glauben Sie wirklich jemand will im Internet eine Oberkirch/Renchtal/Ortenau-Zeitung haben? Das kann ich mir nicht vorstellen. Die Artikel über Vereinsfeiern, Firmenjubiläen, Reiseberichte von Einwohnern, Sportberichte aus allen Ligen und ähnliche Geschichten sind in der ARZ-Variante völlig ausreichend. Die internationalen oder nationalen Geschichten kommen von den Agenturen.

    Was bleibt, ist die Berichterstattung über lokale politische Themen. Hier hat Outsider natürlich Recht. Das ist viel harte und oft langweilige Arbeit. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man da einen robusten Charakter haben muss. Man kann kaum alle Beteiligten zufrieden stellen und wird meist von mindestens einer Seite kritisiert.

    Was Sie meinen und was ich auch so sehe, wäre eine Möglichkeit politische Sachthemen zu diskutieren und vor allen Dingen überhaupt erst einmal in die Öffentlichkeit zu bringen. Der Blog hier ist da ein erster amateurhafter Ansatz. Ein richtiger Blog ist es ja gar nicht, es ist mehr eine Art Diskussionsforum. Trotzdem wurden hier in den letzten Monaten einige Themen auf ansprechendem Niveau diskutiert.

    So lange das aber in so kleinem Kreis passiert ist die Wirksamkeit eingeschränkt. Ich könnte mir vorstellen, dass viele der politisch Aktiven hier zumindest mitlesen. Das ist aber die Klientel, die man nicht erreichen muss. Wahrscheinlich bleibt nur die Möglichkeit viele gute Artikel und Kommentare zu schreiben und auf eine langsame Verbreitung durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu hoffen. Die Alternative wäre die Aufdeckung eines großen Skandals durch einen Mitgestalter des Blogs. Darauf würde ich aber nicht setzen.

    Wer also etwas Besseres, oder eine gute Alternative hierzu an den Start bringt soll sich melden. Schaden kann es sicher nicht. Leute, die mitlesen und welche die mitschreiben finden sich sicher. Legen Sie los Hauptsträssler!

  6. 6 In Sider
    15. Juni 2009 um 11:36

    Das Erstaunliche am Wahlergebnis von Frau Bähr ist nur die Anzahl der Stimmen relativ zu den Top-Leuten ihrer und der anderen Parteien. Das sie persönlich alle Qualifikationen für den Gemeinderat mitbringt wird niemand bestreiten. Das die alten Hasen ihre Position gefährdet sehen ist nachzuvollziehen und bei dem einen oder anderen Kommentar zwischen den Zeilen auch gut zu erkennen. Auf alle Fälle wird die Entwicklung dieser Personalie zu den spannenden Geschichten in den nächsten fünf Jahren gehören.

  7. 7 Michi
    14. Juni 2009 um 19:30

    Natürlich haben nicht alle, die sich anstrengen und Werbung für sich machen das Vertrauen verdient, aber anders rum wird schon ein Schuh draus. Wer sich nicht anstrengt…..

    Ich glaube nicht, dass die Blogger hier aus Versehen „falsch“ gewählt haben. Pro und Contra Ziegler hielten sich hier die Waage und die Stimmen, die er hier nicht bekommen hat gingen sicher absichtlich nicht an ihn.

    Outsider hat Recht: Pauschalverurteilungen sind sinnlos. Alle Gemeinderäte, alle CDUler alle Oppositionellen sind…., ist Quatsch. Wenn man aber die Berichterstattung einer Zeitung, der ARZ, zu einem bestimmten Thema, der Wahl, kritisiert ist das keine Pauschalverurteilung. Es ist eine Zeitung und ein Thema. Differenzierter muss man da nicht werden.

    Natürlich braucht es Können und viel Arbeit um eine Zeitung auf die Beine zu stellen. Im Falle einer Zeitung braucht es dann aber auch viel Geld um dies alles von Profis erledigen zu lassen. Wenn es an Geld fehlt, fehlt es schnell auch an Qualität. Amateure können ihre Stärken dann ausspielen, wenn sie Geld durch Engagement ersetzen können und ihr Können umsonst einbringen. Man muss nicht bei einer Zeitung angestellt sein um guten Journalismus machen zu können.

    Nicht umsonst, geraten immer mehr Printmedien unter großen Druck durch eben solche „Amateurveranstaltungen“ wie Blogs, Twitter u.s.w. u. Wir sind uns sicher einig, dass dies für die hiesige Situation und diesen Blog bei weitem (noch) nicht der Fall ist. Vielleicht gibt es in einem neuen Gemeinderat ja auch eine neue Einstellung einzelner Mitglieder zu diesen Medien. Dann könnte „Was auch immer“ im Netz wenigstens eine interessante Ergänzung werden.

  8. 8 Outsider
    14. Juni 2009 um 16:51

    Lieber Nebensträßler,
    wie ich bereits erwähnt habe, fand auch ich die Berichterstatttung vor der Wahl fast komplett öde und inhaltsleer.
    Wann wer in welchem Unternehmen in Urlaub ist – ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es nicht so einfach ist, Nachrichten qualitativ hochwertig unter die Menschen zu bringen, ganz egal, welches Medium man nutzt. Und – das unterstelle ich jetzt mal ganz forsch – ohne entsprechende Ausbildung wird es ganz schwierig.
    Was mich hier manchmal stört, sind einfach Pauschalverurteilungen, egal ob solche der Verwaltung, des Gemeinderates, der ARZ oder Einzelpersonen.
    @ Hauptsträßler
    Noch kurz zu Frau Bähr: Die Dame ist nicht mehr Weinkönigin, sondern führt mit Erfolg ein eigenes Unternehmen, sprich Weingut. Mit Zahlen wird sie da sicher umgehen können und ein öffentlicher Haushalt ist für jeden Neueinsteiger sicher schwierig zu durchschauen.
    @ Michi
    Sehr reffend, das mit Herrn Ziegler. Ich hab auch so ein Kärtchen in der Hand gehalten und mich gefragt, ob das nun die eines Fußballclub-Vorsitzenden ist.

  9. 9 Schorschle (der mit der Frau)
    14. Juni 2009 um 16:38

    @ Michi:

    Ziegler haben 136 Stimmen gefehlt. Es hätte also nicht unbedingt eines dritten Kandidaten bedurft, um reinzukommen, sondern nur ca. 50 zusätzlicher Blogleser, die EF’s Analyse gelesen hätten und deswegen – wenn schon für Ziegler – denn schon auch für Dieter Braun gestimmt hätten.

    Ich bin auch nicht sicher, ob das Kriterium, inwieweit die Kandidaten sich im Wahlkampf ordentlich anstrengen, das richtige für die Wahlentscheidung ist. Nicht alle, die sich in ein günstiges Licht stellen, verdienen unser Vertrauen. Im Gegenteil!

    Der Blog und seine Informationen zur UTE, das zeigt das Wahlergebnis, hat die Wähler nicht erreicht. Die Idee, eine Lokalzeitung im Internet aufzubauen, finde ich daher einleuchtend.

  10. 10 Michi
    14. Juni 2009 um 08:53

    @Outsider und Hauptsträssler
    Die unechte Teilortswahl ist das komplizierteste Wahlssystem Deutschlands und die zahlreichen ungültigen Stimmen zeigen nur einen Teil des Problems. Ich kenne genügend junge und alte Bürger, die aus Unsicherheit oder mangelnder Motivation sich damit auseinanderzusetzen erst gar nicht an der Kommunalwahl teilgenommen haben.

    Dass der Volkstribun Ziegler es nicht in den Gemeinderat geschafft hat, liegt aber hauptsächlich an ihm selbst. Er musste wissen, dass es für ihn und seine Liste knapp werden würde. Eine dritte Person auf seiner Liste hätte sicher ausgereicht um ihn wieder in den Gemeinderat zu bringen. Dafür liess sich anscheinend niemand finden. Interessanterweise hat seine Tochter für die SPD kandidiert und sich dort auch einen Sitz erobert.

    Alle angetreten Parteien/Listen und teils auch einzelne Kandidaten haben einen richtigen Wahlkampf betrieben. Sie haben Prospekte verteilt, sich an Ständen präsentiert und vieles mehr. Ausgerechnet Ziegler, der dies am nötigsten gehabt hätte, lief lustlos durch die Stadt und verteilte Visitenkarten. Visitenkarten mit dem Motiv eines Fußballtorwarts !?! ohne jede Information über sich, seine Liste oder die Besonderheit der Wahl. Als ich so eine Visitenkarte ausgehändigt bekommen habe, war meine Entscheidung zu seiner Nichtwahl gefallen. Wer entweder so von sich überzeugt ist, dass er glaubt Werbung nicht nötig zu haben, oder so wenige Einsatz zu bringen bereit ist um den Wähler für sich zu gewinnen, den wähle ich nicht.
    Das ist nichts persönliches gegen Herrn Ziegler, das Gleiche galt auch für den Europawahlkampf der SPD. Auch die haben dieses Mal meine Stimme nicht bekommen. Ausser ein paar EU-Fähnchen für Kinder habe ich nichts von der Partei zum Thema EU gesehen.

  11. 11 lisa
    13. Juni 2009 um 20:24

    In der Süddeutschen Zeitung stand zur Analyse der Kommunalwahl in Baden-Württemberg, dass sich die CDU zusehends zu einer Bauernpartei entwickelt. Sie verliert in den Städten und kann nur auf dem Land ihre Position stabilisieren.
    In Oberkirch ist ein ähnlicher Effekt zu erkennen. Die CDU hat minimale Verluste erlitten und kann auch in den nächsten fünf Jahren wieder tun was sie will. Die Zusammensetzung der CDU-Gemeinderäte hat sich hin zur Landwirtschaft verschoben. Wie viele der Gewählten hierzu zählen ist schwer auszumachen, sie dürften aber eine ähnliche Mehrheit innerhalb der Fraktion haben wie die CDU im Rat.
    Es wird interessant zu beobachten sein, wie sich das in der täglichen Arbeit des Gremiums bemerkbar machen wird.

  12. 12 nebensträssler
    13. Juni 2009 um 20:05

    Lieber Outsider vielleicht können Sie als Vorsitzender des Freundeskreis der ARZ uns mit einer kleinen Information dienen? Stimmt es, dass der oder gar die wichtigsten Redakteure der Oberkircher Redaktion in den Wochen vor der Wahl im Urlaub waren?

    Der Qualitätsunterschied vor und nach der Wahl ist schon auffällig und eine Unterbesetzung der Redaktion wäre wenigstens eine Erklärung für die Berichterstattung in dieser Zeit. Eine Entschuldigung wäre es aber nicht.

  13. 13 Outsider
    13. Juni 2009 um 17:05

    OK, Hauptsträssler,
    dann mal ab zu den Abendterminen, fleißig in den Ratssitzungen mitschreiben, Interviews führen und dann das Ganze schreiben. Und vor allem: vor der nächsten Wahl messerscharf analysieren, so wie bisher im Blog (oder war das ein Premiereneintrag oder nur ne Premiere unter diesem Namen?). Da kann ich mich ja nur schlapplachen.

  14. 14 Hauptsträssler
    13. Juni 2009 um 12:07

    Man muss sich wirklich fragen, ob es sich lohnt, hier mitzuschreiben. Das Wahlergebnis offenbart einen Kenntnisstand zum Wahlrecht, der zum Heulen ist. 430 Wähler haben einen ungültgen Stimmzettel abgegeben, ebensoviele hatten für Hansjürgen Ziegler, nicht aber zugleich für Dieter Braun gestimmt, obwohl hier im Blog vorgerechnet worden war, dass Ziegler nur dann eine Chance hat, wenn man beide Kandidaten auf seiner Liste wählt.

    Die CDU-nahen Blogger geben die Losung „kluge Köpfe wählen!“ aus, während ihre Liste mit einer gewiß ehrenwerten, politisch aber völlig unerfahrenen Weinkönigin die Stimmen absahnt. Was versteht die denn vom Haushaltsrecht, der Kommunalverfassung? In ihrem fachmännischen Urteil ist sie den Altvorderen ihrer Fraktion hilflos ausgeliefert. Deswegen wurde sie auch aufgestellt. Und, liebe Vordertälerin, was soll an dem Votum einer „Praktikantin“ der Stadt gut tun?

    So langsam kann ich die Geschäfts- und Redaktionspolitik der ARZ nachvollziehen: die Oberkircher würden, hätten sie die Wahl, auch Britney Spears in den US-Senat wählen. Hätte die ARZ vor der Wahl auch nur ansatzweise so präzise analysiert wie nach der Wahl, hätten die Anzeigenkunden sie wohl abgestraft. Was wir brauchen, ist eine neue Lokalzeitung im Internet, der Blog ist da vielleicht ein Anfang. Aber er erreicht als Forum von „Sektierern“ viel zu wenig Leser. Laßt uns eine Internetzeitungsredaktion gründen.

  15. 15 zeitungsleser
    13. Juni 2009 um 08:06

    Nach viel Kritik auch mal ein Lob für unser Lokalblatt. Die Berichte nach der Wahl waren um Klassen besser als die selbstverfassten Parteistücke vor der Wahl. Der Kommentar zur Wahl traf den Nagel auf den Kopf und das Interview mit Herrn Braun war in Ansätzen sogar kritisch.
    Es ist also nicht so, dass die das nicht können. Warum sie das vorher nicht wollten haben wissen sie nur selbst. Die ARZ hat damit ein Chance zur Profilierung verpasst und den Lesern fehlte eine neutrale Instanz zur Information vor der Wahl.

  16. 16 schorsch (ohne Frau)
    12. Juni 2009 um 15:29

    @outsider Ihr Tipp ist sicher richtig. Wann hätten schlechte Wahlergebnisse (persönlich oder für eine Partei) schon zu freiwilligen persönlichen Konsequenzen geführt? Augen zu und durch ist da dann das Motto. Wird hier nicht anders sein.

  17. 17 FdB
    12. Juni 2009 um 09:27

    Schön, dass der Blog wieder auf ist. Nicht alles ist nach meinem Geschmack, unterhaltsamer wie die ARZ ist es aber allemal.

    FdB (Freundin des Blogs)

  18. 18 Outsider
    12. Juni 2009 um 09:12

    Ich finde das Ergebnis von Frau Bähr ebenfalls phänomenal. Es sollte – wie im Übrigen auch das gute Abschneiden vieler neuer Kandidaten, die es nicht geschafft haben – Mut machen. So ein bisschen was können die Wähler denn doch verändern, wenn auch nur schrittchenweise. Die Reaktion der „dritten Person“ zeigt für mich, dass er das Ergebnis durchaus als Denkzettel betrachtet, was ich an anderer Stelle hier im Blog ja schon mal gehofft hatte. Bleibt nur abzuwarten, ob daraus Konsequenzen bei den Ämtern (Fraktionsvorsitz) und im persönlichen Verhalten (Feudalherrengehabe) erwachsen. Ich tippe bei beidem auf „Nein“.

  19. 19 rudi
    12. Juni 2009 um 08:48

    Das mit Frau Bähr ist in der Tat die interessanteste Geschichte bei diesen Wahlen. Der von der Vordertälerin so schön umschriebene Dritte in ihrer Partei fand dieses Resultat nicht ganz so gut. Im ARZ-Interview reagierte er reichlich dünnhäutig und kündigte vorsichtshalber gleich seine Kandidatur um seinen alten Posten an. Souverän ist anders.

    Insgesamt verspreche ich mir von den neuen Köpfen auf allen Listen frischen Wind und unverbrauchte Ideen. Leider wird das dieses Jahr nichts mehr werden (Start des neuen GR nach der Sommerpause plus zwei bis drei Monate zum Einarbeiten). Gerade in diesen turbulenten Zeiten wäre ein schnellerer Stabwechsel wünschenswert.

  20. 20 Vordertälerin
    12. Juni 2009 um 06:53

    Ich finde es toll, dass nach dem Ausscheiden zweier starker Frauen (Weinzierle und Schütte), deren Positionen wieder besetzt wurden. Besonders schön ist es, dass eine junge Frau es aus dem Stand beinahe geschafft hat die meisten Stimmen aller Kandidaten zu bekommen. Mit ihren fast 6000 Stimmen hat sie fast 1000 Stimmen Vorsprung auf den dritten in Ihrer Partei und auf alle anderen Kandidaten sowieso. Ihr Wort hat somit in den nächsten Jahren ein großes Gewicht und das kann Oberkirch nur gut tun.


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